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mit allen andern und thut der Freundestreue, der Ehre und der feſten Rechtlichkeit in der Seele des Mannes keinen Eintrag; ſie kräftigt ſie vielmehr, denn, um im ganzen Sinne des Wortes ein Mann zu werden und zu bleiben, muͤſſen einem die Wei⸗ ber wohl nie mehr gelten als liebenswuͤrdige Kin⸗ der, mit denen man ſich die Zeit vertreibt, ohne daß Einen ihre Unarten ernſtlich boͤſe machen. Jede ernſtere Beziehung zu ihnen fuͤhrt da, wo es im Leben Maͤnnerthat und Maͤnnerwillen gilt, leicht zur Verweichlichung.
Freilich ſage ich mir auch zuweilen, daß ich eigentlich nur zwei Claſſen von Frauen kenne, und daß das menſchliche Herz vielleicht mir unbekannt gebliebene Geheimniſſe des Gluͤckes und der Treue hat. Vielleicht hat die Einfalt der unverkuͤnſtelten Unſchuld Reize, die alle Juͤnſteleien der geiſtreichen Coquetterie unſerer vornehmen Damen uͤbertreffen. Was könnte mir aber ſelbſt die Liebe ſein und gel⸗ ten, wenn ſie mir geiſtlos erſchiene? und wie kann ſich in einem Weibe Unſchuld und Einfalt mit der vielſeitigen Bildung und dem ſelbſtſtändigen Ideen⸗ reichthum vereinen, die ich durchaus bei einem Weibe finden muß, das ich zu feſſeln vermag? Das Eine
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