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2. Band (1830)
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und dem Beduͤrfniß der Abwechſelung ſchwer zu kämpfen haben. Auch ich bin wohl eher recht heiß, recht jugendlich verliebt geweſen, und ſo laͤcherlich ich mir auch jetzt ſelbſt in der hochttrabenden und unge⸗ heuern Zaͤrtlichkeit erſcheine, mit der ich mich bei meinem Eintritt in die Welt den Weibern naäherte, ſo geſtehe ich doch frei, daß ich gar nicht gelebt ha⸗ ben moͤchte, oder noch leben moͤchte, wenn es keine Weiber gäbe. Alle Verhaͤltniſſe zu ihnen gehen frei⸗ lich denſelben Gang und nehmen daſſelbe Ende: man kann beinahe immer auf Tag und Stunde voraus ſagen, wie es kommen wird, aber es kommt doch immer etwas Huͤbſches, und dieſe Liebesverſtändniſſe mit artigen, fein gebildeten Frauen entwickeln in unſerer Seele ein Zartgefuͤhl, das ſich ſelbſt vor der Ausartung dieſes geiſtig gewuͤrzten Rauſches ſchuͤtzt. Der Beſitz entblättert indeſſen doch unvermeidlich die Bluͤthe dieſes Genuſſes, und wie man ſich auch ſtraͤubt, den allmaͤhligen Uebergang von Entzucken zu Lauheit Vernachlaͤſſigung Zänkereien Ueberdruß und Vergeſſenheit kann man nicht entge⸗ hen. Iſt nun gleich dieſe Wankelmuͤthigkeit und eitle Fluͤchtigkeit in den Verhaͤltniſſen zum weiblichen Ge⸗ ſchlechte gerade keine Tugend, ſo vertragt ſie ſich doch 2