Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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Selbſtſtändigkeit ſeines Volkes war! Nein, und wenn alle Volker feige Knechte werden, ſo muß der Schwede doch nicht verlernen, zu fuͤhlen, was er der Ehre und dem unverußerlchſen aller Menſchen⸗ rechte ſchuldig iſt.

Ich war in Zorn hell entbrannt. Mein Vater reichte mir mit wuͤrdevoller Milde die Hand:Ich bin mit Dir zufrieden, mein Sohn, und es bleibt bei der Entſcheidung. Nun noch Eines. Du haſt Schulden, deren Bezahlung Dir, ſo lange ich lebe, ſchwer fallen muß, und die ſich doch, jetzt nicht getilgt, auf eine lange Zukunft hinaus, wie Blei an Dich haͤngen wuͤrden. Hier ſind Deine außgeſtellten Wechſel zuruck, und dieſe Bankzettel werden, wie ich giaube, hinreichen, die uͤbrigen zu decken. Sie ſind die Pfandſumme fur Stawangar, das einzige meiner Guͤter, uͤber das ich zu ſolchem Behuf frei verfugen konnte. Ein Zug leiſer Weh⸗ muth flog bei Nennung dieſes Gutes uͤber ſein Ge⸗ ſicht. Stawangar, der Lieblingsſitz meiner Mutter, der Ort, wo mein Vater ſie kennen lernte, ſie, die um dem Vaterlande den Frieden zu erhalten, die Hand ihres Königs ausſchlug und ſich in hoher Treue meinem großherzigen Vater ergab. Stawan⸗