Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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walt der Willkuͤr beraubte, anzueignen. R. war einer der tapferſten und gerechteſten Vertheidiger ſei⸗ nes Vaterlandes; bei der Zerſtuͤckelung deſſelben ward er geächtet, ſeine Guͤter eingezogen, und alle Be⸗ muͤhungen, Kunde von ſeinem jetzigen Aufenthalt einzuziehen, ſind vergeblich geweſen. Man vermu⸗ thet, daß er nach Amerika gegangen iſt. Kramens⸗ koy, das Stammſchloß ſeiner Familie, das Erbe ſeiner Ahnen, iſt jetzt mit allen ſeinen Beſitzungen mein. Ich bin ein alter Mann, der wenig mehr bedarf und wenig mehr zu gebrauchen weiß. Du biſt jung, lebensluſtig und ehrgeizig leicht möglich alſo, daß Du den Werth dieſes Reichthums hoͤher und an⸗ ders anſchlägſt, wie ich, und darum halte ich es fuͤr billig, Dir die Entſcheidung uͤber ſeine Rechtmaͤßig⸗ keit und ſein⸗ Verwendung zu uͤberlaſſen.

Und könnten Sie, mein Vater, Ihren Sohn

ſo gering achten, hier bei ihm die Moͤglichkeit einer

von der Ihrigen verſchiedenen Meinung anzunehmen! Verflucht ſei die Hand, die nach dem Beſitzthum dieſes Mannes griffe! R s Aufenthalt kann nicht immer unbekannt bleiben, wir erforſchen ihn, und der Ertrag der Guͤter komme dann in ſeine Haͤnde, bis es der Wechſel der Zeit erlaubt, den