Teil eines Werkes 
1. Band (1830)
Entstehung
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und nur Leo's Ruͤckkunft wurde erwartet, um zur Ausfuͤhrung zu ſchreiten, zu der Alles vorbereitet war. Guſtava's heller und reiner Blick durchſchauete bald das ganze Gewebe der ſchwarzen Bosheit, die Olga's Fall herbeigefuͤhrt hatte, um ſich der durch ihr Verderben empoͤrten Leidenſchaften zu bedienen⸗ den Blick der wahren Vaterlandsfreunde zu truben, und Olaf in der Achtung ſeiner Edlen die Stuͤtzen ſeines Throns zu rauben. Tief und ſtark empfand ſie mit jeder Kraft ihrer hohen Seele Olafs Un⸗ werth und das Ungluͤck ihres Sohnes; allein dieſe Secle war auch faͤhig, ſich, ſobald es das Wohl des Vaterlandes galt, uber jede Ruͤckſicht perſoͤnlichen Gluͤckes und Wehes zu erheben, und gewohnt, ihr Thun und Wollen nur nach Recht und Pflicht, nicht nach Neigung und Gluͤck abzumeſſen, bot ſie auch jetzt, mit der zarteſten Schonung Alles auf, Olga zu troͤſten und aufzurichten. Mit der un⸗ endlichen Kraft des tiefſten, hoffnungsloſeſten Jam⸗ mers ſtrebte dieſe das Band zu zerreißen, das ihren Geiſt an das irdiſche Daſein gefeſſelt hielt, und die Lebensquelle vollends zu untergraben, deren langſam rinnende Tropfen das brechende Herz in ihrer Bruſt