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„Dieſer liebe Herzog hat Recht, das iſt vollkommen lächerlich,“ bemerkte die Prinzeſſin. „Welch eine beluſti⸗ gende Neuigkeit bringen wir heute Abend der Geſandt⸗ ſchaft! Dieſer Arbeiterball wird Wunder thun; man wird ſehr lachen! Aber, Feodorowna, Sie antworten nicht .. Was haben Sie denn?“
„Ich weiß es nicht,“ erwievderte die junge Frau, „was ich empfinde, iſt hochſt ſonderbar!“
„Sie bedürfen ohne Zweifel der Luft, meine liebe Gräfin,“ ſagte Herr von Riancourt voll Eifer; „das wundert mich nicht: dieſe Volkszuſammenballung iſt er⸗ ſtickend, und obgleich die Zimmer ſehr geräumig ſind ...“
„Feodorowna,“ fragte die Prinzeſſin mit wachſen⸗ der Unruhe, „fühlen Sie ſich unwohl?“
„Nein, gewiß nicht, die Gemüthsbewegung, die ich empfinde, iſt im Gegentheil ganz ſüß und reizend; ich weiß wahrhaftig auch nicht, mein lieber Herzog, wie ich mich ausdrücken ſoll ..
„Gräfin, ich bitte, erklären Sie ſich,“ ſagte Herr von Riancourt; „vielleicht verurſacht Ihnen der ſtarke Geruch der Blumen eine von jenen Beſchwerden, welche eine Art von Annehmlichkeit haben?“
„Das iſt es nicht. Ich nehme Anſtand, Ihnen Alles zu ſagen; Sie und meine Tante werden mich ſo ſeltſam, ſo ungereimt finden
„Ah! Gräfin,“ rief Herr von Riancvurt galanter Weiſe, „Sie, ungereimt!“
„Feodorowna,“ ſagte die Prinzeſſin, „erklären Sie
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„Das will ich wohl, doch Sie werden ſehr erſtaunt ſein,“ antwortete die junge Witwe mit einer zutraulichen Miene; dann wandte ſie ſich an Herrn von Riancourt, und ſagte halblaut:
„Mir ſcheint
„Es ſcheint Ihnen, liebe Gräfin?“
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„Daß . ..


