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„So wahr Gott lebt, Frau Gräfin, mein Stern ver⸗ läßt mich nie!“ rief Floreſtan, Madame Zomaloff herzlich die Hand reichend, „das iſt eine abgeſchloſſene Sache.“
„Aber, Frau Gräfin,“ ſagte raſch Herr von Rian⸗ court, ſehr erſtaunt und ſehr ärgerlich über die Leichtig⸗ keit ſeiner zukünftigen Gemahlin, denn er hatte eine Preis⸗ verminderung von Saint⸗Herem zu erlangen gehofft, „aber, Frau Gräfin, erlauben Sie, es handelt ſich um ein unbe⸗ wegliches Gut von ſehr bedeutendem Werth; in dem Ver⸗ hältniß, in welchem wir zu einander ſtehen, können Sie ſich unmöglich ſo ohne meine Ermaͤchtigung verbindlich machen. Ich bitte, warten Sie, bis wir verheirathet find, und dann ..
„Herr von Saint⸗Herem, Sie haben mein Wort,“ ſprach Madame Zomaloff, den Herzog unterbrechend; „ich mache aus dieſem Ankauf eine perſönliche Angelegenheit; morgen, wenn Sie erlauben, wird mein Intendant mit dem Ihrigen ſich über das Weitere beſprechen und verſtän⸗ digen.“
„Das iſt abgemacht, Frau Gräfin,“ erwiederte Saint⸗ Herem; dann fügte er, heiter ſich an Herrn von Rian⸗ cvurt wendend, bei: „Ich hoffe, Sie werden mir nicht böſe ſein, mein lieber Herzog es iſt Ihre Schuld, Sie mußten ſich als wahrhaft vornehmer Mann zeigen und nicht feilſchen wie ein Banquier.“
In dieſem Augenblick gab das Orcheſter, das eine Viertelſtunde zu ſpielen aufgehört hatte, das Signal zu einem neuen Contretanz.
„Verzeihen Sie, wenn ich Sie verlaſſe, Frau Gräfin,“ ſagte Saint⸗Herem zu Madame Zomaloff, „aber ich habe zu dieſem Contretanz die reizende Tochter von einem der beſten Handwerksleute aufgefordert, die an dieſem Hotel oder vielmehr an Ihrem Hotel gearbeitet „ Ich bin glücklich, wenigſtens dieſen Gedanken mitzunehmen, indem ich Sie verlaſſe.“
Hienach verbeugte ſich Saint⸗Herem ehrerbietig vor


