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Wort der Freundſchaft von Ihnen mir ſehr wohl thun würde. Es würde mich tröſten über ſo viele traurige Dinge.
3 Sie wohl, Herr Louis, ich zählte auf Au⸗ guſtine, um Ihnen zu ſchreiben, doch ſie iſt in ihre Hei⸗ math gegangen, und ich bin genöthigt geweſen, mich an eine andere Perſon zu wenden, der ich dieſen Brief dictirt habe. Oh! Herr Louis, nie habe ich mich mehr als in dieſem Augenblick betrübt darüber gefühlt, daß ich weder leſen, noch ſchreiben kann. Noch einmal Gott befohlen, Herr Louis, ich bitte Sie, denken Sie an mich, denn ich, ich denke immer an Sie.
„Ich grüße mit ganzer Freundſchaft.“
Als das Mädchen nach dieſen letzten Worten ſchwieg, wandte ſich der Greis um, ſchlug die Augen zu Mariette auf und ſagte zu ihr:
„Iſt das Alles, mein Kind?“
„Ja, mein Herr.“
„Und mit welchem Namen ſoll ich den Brief unter⸗ zeichnen?“
„Mit dem Namen Mariette, mein Herr.“
„Nur Mariette?“
„Mariette Moreau, wenn Sie wollen, mein Herr, das iſt mein Familienname.“
„Unterzeichnet:
Mariette Moreau“
ſagte der Greis, während er dieſe Namen ſchrieb.
Dann, nachdem er den Brief zuſammengelegt, fragte er, die geheime Bangigkeit verhehlend, mit der er die Antwort des Mädchens erwartete:
„Und an wen ſoll ich dieſen Brief adreſſiren, mein Kind?“
„An Herrn Louis Richard in Dreur, poste
restante.“
„Es iſt kein Zweifel,“ ſagte der Greis zu ſich ſelbſi,


