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im Parorhsmus der Wonne der Verdauung, „ich war ſo ungläubig, daß ich Gewiſſensblſſe in Betreff meiner Schlemmerei hatte.“
„Weit entfernt, Gewiſſensbiſſe zu hinterlaſſen, ver⸗ leiht ein vortreffliches Mahl im Gegentheil den ſelbſt⸗ ſüchtigſten Herzen einen Hang zur Wohlthätigkeit,“ ſagte der Dyetor; „und wenn ich nicht befürchtete, unſer drolliger, lieber Abbé dürfte mir den Bannfluch zu⸗ ſchleudern, ſo würde ich beifügen, die Schlemmerei könne aus dem Geſichtspunkte der Wohlthätigkeit die glücklichſten Reſultate haben.“
„Gut!“ rief der Abbs die Achſeln zuckend, während er ein Gläschen vortreffliche Cröme de canelle von Madame Amphoux (1788) ſchlürfte. „Sie haben mir ſchon ſo viele Abſcheulichkeiten geſagt, daß eine mehr oder weniger
„Es handelt ſich nicht um Chimären, nicht um Utopien, ſondern um eine greifbare, heute, morgen aus⸗ führbare Thatſache,“ erwiederte der Doctor, „eine That⸗ ſache, vurch welche täglich den Wohlthätigkeitsanſtalten von Paris beträchtliche Summen zufließen können. Iſt das eine Abſcheulichkeit?“
„Sprechen Sie,“ ſagten einſtimmig die Gäſte. „Sprechen Sie, wir hören.“
„Vernehmen Sie, um was es ſich handelt,“ ſprach der Arzt, „und ich bedaure, daß mir der Gedanke, den ich gehabt habe, nicht früher gekommen iſt. Vor drei Tagen befand ich mich gegen ſechs Uhr Abends auf den Boulevards. Von einem erſchrecklichen Gußregen überfallen, flüchte ich mich in ein Kaffeehaus, zu einem der beſuchteſten Reſtaurateurs von Paris. Ich ſpeiſe nie außer dem Hauſe, voch um mir eine gewiſſe Hal⸗ tung zu geben, und um meinen Hang für die Beobach⸗ tung zu befriedigen, laſſe ich mir einige Gerichte ſer⸗ viren, die ich nicht anrühre, und das Ende des Regens abwartend, unterhalte ich mich damit, daß ich die Spei⸗ ſenden beohachte. Es wäre ein Buch und zwar ein in⸗


