Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 7. Abtheilung, Die Schlemmerei : zwei Bändchen (1852) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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Das ſind dieſe Heiden, dieſe Materialiſten, dieſe Philoſophen! rief der Abbé Levour,ſie können nicht zugeben, was ſie in ihrem hoölliſchen Stolze nicht be⸗ greifen.

Ja, Credo quia absurdum. Dieſes Arlom iſt alt wie die Welt, mein lieber Abbs; doch es hält die Welt nicht ab, in der umgekehrten Richtung Ihrer Verzichtungs⸗ und Entbehrungstheorien zu marſchiren. Gott ſei Dank! die Welt ſtrebt immer nach dem Wohl⸗ ergehen. Glauben Sie mir, es handelt ſich nicht da⸗ rum, die Menſchen darauf zu beſchränken, daß ſie Wur⸗ zeln eſſen und Waſſer trinken; man muß im Gegen⸗ theil dahin gelangen, daß die möglichſt große Zahl we⸗ nigſtens gutes Fleiſch, gutes Geflügel, gute Früchte, gutes Brod von reinem Weizen ißt und alten Wein trinkt. Die Natur in ihrer unendlichen Weisheit hat den Menſchen unerſättlich in den Bedürfniſſen ſeines Lebens, in den Strebungen ſeines Geiſtes ge⸗ macht; und wenn man an die Wunder aller Art denkt, welche der Menſch nur geſchaffen hat, um den fünf Sinnen zu gefallen, mit denen ihn die Schs⸗ pfung in ihrer Freigebigkeit ausgeſtattet, ſo bleibt man von Verehrung ergriffen. Es heißt alſo unver⸗ jährbaren Rechten gehorchen, wenn man mit Eifer durch die Conſumtion zur Arbeit und zur Wohlfahrt Aller antreibt, wie ich dem Domherrn ſagte, und wenn ſo viel als möglich Jeder in ſeiner Sphäre Gutes thut, um ohne zu viel Gewiſſensbiſſe zu genießen .. Doch es iſt bald ſechs Uhr, kommen Sie in mein Zim⸗ mer, Don Diegv, um den Brief zu ſchreiben, der Ihre Nichte hierher berufen ſoll. Ich werde dann einen letzten Blick in mein Laboratorium werfen, das ich der Sorge meiner erſten Schüler anvertraut habe. Der liebe Abbé wird wohl die Güte haben, mich im Salon zu erwarten, denn es iſt mir daran gelegen, daß ich mein Programm vollführe und ihm durch ökonomiſche Thatſachen nicht nur die Vortrefflichkeit der Schlem⸗