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merei, ſondern auch die aller der andern Leidenſchaften, welche er Tod ſünden nennt, beweiſe.“
„Wir wollen ſehen, wie weit Sie Ihr ruchloſes Parodoron treiben,“ ſagte unerſchütterlich der Abbé. „Ueberdies iſt es intereſſant, alle dieſe Abſcheulichkeiten zu beobachten .. Aber, Doctor, Doctor, vor drei⸗ hundert Jahren . . welches Auto⸗da⸗Fe hätte man aus Ihnen gemacht!“
„Ein ſchlechter Braten, mein lieber Abbs. Das iſt nicht mehr werth, als der Ertrag der Jagd, die Ihr in der ſchönen Zeit des Fanatismus auf die Pro⸗ teſtanten in den Cevennen machtet. Ein ſchlechtes Wild⸗ bret, Abbé! . Wir werden uns alſo ſogleich wie⸗ fügte der Doctor bei, indem er ſich ent⸗ ernte.
Nachdem der Domherr den Brief an die Supe⸗ riorin des Kloſters geſchrieben hatte, ging ein Ver⸗ trauter des Doctor Gaſterini im Wagen ab, um die Senora Dolores Salcedo zu holen und zugleich den Kapitän Horace und ſeinen getreuen Sans⸗Plume zu benachrichten, daß ſie ihr Verſteck verlaſſen können.
* Eine halbe Stunde nach dem Abgange dieſes Emiſſärs waren der Domherr, der Abbs, die Neffen und Nichten von Herrn Gaſterini und mehrere andere Gäſte im Salon des Doctors verſammelt.
XV.
Dolores und Horace kamen bald in geringer Ent⸗ fernung von einander beim Doctor Gaſlerini an. Wir überlaſſen es dem Leſer, ſich die Freude der zwei Lie⸗ benden und den Ausdruck ihrer zärtlichen Dankbarkeit gegen den Doctor und den Domherrn vorzuſtellen. Die
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