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von der andern Seite der Mauer, während er uͤber die Kappe ein langes Seil mit Knoten ſchleuderte⸗ „Teufel! es iſt Zeit!“ ſagte der Kapitän, auf das
Seil zulaufend, denn die Lichter und die Leute, welche ſte
trugen, waren nur noch fünfzig Schritte entfernt.
Mit Heugabeln oder mit Flinten bewaffnet, hörten die zuerſt Eintreffenden das erſtickte Geſchrei der Su⸗ periorin; wieder ein wenig zu ſich gekommen, deutete ſie auf die Mauer und murmelte:
„Dort, er entflieht.“
Durch die Geberde der Superiorin geleitet. erblickte einer von den mit einer Flinte bewaffneten Männern den Kapitän, welcher mit ſeiner Seemannsbehendigkeit beinahe den Kamm der Mauer erreicht hatte. ſehl Der Mann mit der Flinte legte an, ſchoß und ehlte.
„Du, Du!“ rief er einem andern wie er bewaff⸗ neten Mann zu: „ſchieße, er ſteht nun auf der Mauer⸗ kappe, um die Baumäſte zu erreichen.“
Ein zweiter Schuß knallte in dem Augenblick, wo der Kapitän Horace, rittlings auf einem der nach dem Innern des Gartens vorſpringenden Aeſte ſitzend, gegen den Baumſtamm zurückte, mit deſſen Hülfe er nach außen hinabſteigen ſollte. Kaum war der Schuß ge⸗ than, als der Kapitän auffuhr und eine Secunde an⸗ hielt. Doch er verſchwand nichtsdeſtoweniger im Dickicht der Zweige.
„Lauft! lauft hinaus!“ rief Schweſter Prudence mit einer keuchenden Stimme; „es wird vielleicht noch Zeit ſein, ihn feſtzunehmen.“
Die Befehle der Superiorin wurden vollzogen, als man aber auf das äußere Boulevard kam, waren Do⸗ lores, der Kapitän und Sans⸗Plume verſchwunden; man fand nur die Hängematte, welche einige Schritte von dem Spion lag, der, immer noch in ſeinen Sack gehüllt, in der Tiefe des Grabens dumpf bloͤkte.


