„Ich fahre fort in der Schilderung meines Lebens Um vier Uhr ging ich aus und begab mich nach der Halle.“
„Ah! mein Gott. „nach der Halle, du! und was wollteſt du dort thun?“
„Ich machte dort bis acht Uhr Morgens die Unter⸗ händlerin, ganz für die Dame aus der großen Welt paſſend „Uebrigens gab es nichts ländlich ſittlicheres: eine Niederlage von Nahm, Eiern und Butter. Ich hatte ein gewiſſes Prozent von dem Verkauf . . . und ein Jahr in's andre gerechnet, verdiente ich dadurch zweitauſend und einige hundert Franken.“
„Du Florence. die Marquiſe von Luceval, ein ſolches Geſchäft?“
„Und Michel, nun?“
„Er? was that er?“
„Er hatte mehre ſolche Geſchäfte .. Zuerſt das eines Inſpecteur des arrivages der Halle, meine Theure, nichts mehr! Fünfzehnhundert Franken, eine hohe Stel⸗ lung unter den Herren Karrenführern und Gemüſe⸗ händlern. Nachdem er um neun Uhr Morgens damit fertig war, ging er auf ſein Bureau, und ich in mein
agazin.“
„Wie, in Dein Magazin?“ 3
„Gewiß, in der Rue de »Arbre⸗Sec, zum goldnen Korbe; ich war erſte Demoiſelle bei einer großen Lein⸗ wandhändlerin, in einem Hauſe von altem Schrot und Korn, und da ich, ohne mich zu rühmen, gut nähe, ſo kam mir niemand in der Verfertigung von Canezous, Baigneuſes, Mantillen, Krägen, Viſiten und in der Eleganz der Garnituren gleich, aber ich ließ mich ſehr theuer bezahlen, fünfzehn hundert Franken (man muß aus ſeinem Namen Nutzen ziehen), ja fünfzehnhundert Franken jährlich und die Koſt, wenn du willſt; das ſtand in meinem Belieben „ Es war auch förmlich ausgemacht, daß ich nicht im Laden erſcheinen durfte; ich hatte Furcht, von Kunden erkannt zu werden, und


