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Felder und Berge des guten Gottes betrachten; uns Sommers im Schatten verbergen und während der Kälte uns wärmen. Wir ſind zu fromme Träge, um ehr⸗ geizig, ruhmſüchtig oder begierig zu ſein, die Laſt des Lurus oder die Unterhaltungen und Feſte der großen Welt zu ſuchen. Was braucht es, um in dieſem Pa⸗ radieſe der Trägen, von dem wir träumen, zu leben? Ein kleines, im Winter feſt verſchloſſenes Haus, mit einem friſch duftenden Garten im Sommer; ausge⸗ zeichnete Fauteuils, Hängematten, Polſter, um uns darauf auszubreiten; ſchöne Ausſichten, die wir zu ſu⸗ chen uns nicht die Mühe geben müſſen, einen ſchönen Himmel, ein ſanftes und lachendes Clima, eine frugale Nahrung (wir find beide keine Gourmands) und eine Dienerin, überdies muß dies Leben ſehr geregelt, ſehr geſichert ſein, um nicht durch Sorgen und Gedanken gequält zu ſein. Dies waren unſre einzigen Wünſche. Wie ſollten wir ſie verwirklichen? Hier trat unſer Genie und unſer Muth ins Mittel .. . Höre, erſtaune, Va⸗ lentine.“ *
„Ich höre und bin nahe daran zu ſtaunen, .
denn ich glaube zu ahnen. . .“
„Ahne nichts, laß mir das Vergnügen, Dich zu überraſchen. Ich fahre fort: Die Amme Michels iſt aus der Provence und zwar von Hyéres, ſie ſchilderte uns die Schönheit ihres Vaterlandes, wo man, wie ſie ſagte, beinahe um nichts lebe, indem ſie uns verſicherte, daß man dort für höchſtens zehn bis zwölf tauſend Fran⸗ ken ein Häuschen kaufen könne, wie wir es wünſchen, das an den Ufern des Meeres liege und von einem Orangengarten umgeben ſei. Ein Freund von Michel hatte ſich gerade um dieſe Zeit wegen ſeiner Geſundheit nach Hyöres begeben, er wurde beauftragt, Erkundi⸗ gungen einzuziehen; die Mittheilungen der Amme be⸗ ſtätigten ſich; es fand ſich gerade damals zwei Stunden von Hyères ein kleines Haus um den Preis von elf tauſend Franken, in einer wundervollen Lage, aber es


