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ſiehſt,“ fügte ſie hinzu, indem ſie lächelte und einen Blick auf die Hängematte warf, aus der ſie ſo eben geſtiegen, „das Glück kommt im Schlafe, ein Sprüchwort der Trägen; aber es iſt nichts deſto weni⸗ ger wahr, da Du da biſt. Doch laß mich Dich jetzt recht betrachten,“ fügte Florence hinzu, die Hände ihrer Freun⸗ din in den ihrigen haltend und zwei Schritte zurücktre⸗ tend, „immer ſchön ja ſchöner, denn je. Umarme mich doch, meine gute Valentine! Wenn ich daran denke, es ſind mehr als vier Jahre, daß wir uns nicht' geſehen, und in welcher Lage! doch alles hat ſeine Zeit. Aber,“ fügte Florence hinzu, ihre Freundin an der Hand nehmend und ſie an das Waſſer führend; „wie drückend die Hitze iſt. Da find Früchte meines Gartens, die ich für Dich erfriſchen ließ.“
„Danke, Florence, ich werde jetzt nichts eſſen. Aber laß nun auch mich Dich anſehen und Dir ſagen „„ (ich bin keine Schmeichlerin) wie ſchön Du geworden. Wel⸗ cher Glanz! welche Friſche! und welches Glück ſtrahlt aus Deinen Zügen!“
„Iſt es wahr? findeſt Du mich heiteren Ausſe⸗ hens? um ſo beſſer, denn ich wäre ſehr aufgebracht auf das Schickſal, wenn ich nicht ſo ausſähe . Aber ich ahne Deine Ungeduld Du willſt plaudern? .. auch ich, ich ſterbe vor Neugier. Nun gut, ſo plaudern wir aber ſetze Dich zuvor in dieſen Fauteuil und dieſes Polſter unter Deine Füße und dieſes Kiſſen, um die Ellbogen darauf zu ſtützen O! man kann ſichs nicht bequem genug machen „
„Ich ſehe es,“ ſagte Valentine, immer erſtaunter über das heitere Geſicht ihrer Freundin, obwohl ihr Wiederſehen aus mehren Gründen etwas Ernſtes in ſich ſchloß. „Ja,“ fügte ſie mit einem erzwungenen Lächeln hinzu, „Du ſcheinſt mir große Fortſchritte in Deinem Wohlleben gemacht zu haben.“
„Wirklich erſtaunliche Fortſchritte . meine liebe


