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dieſer Bach in das Meer, nachdem er das Gärtchen er⸗ friſcht hatte.
Das weiße Haus mit den grünen Fenſterladen ſchien inmitten eines rautenförmigen Dreiecks von unge⸗ heuren Orangenbäumen begraben, welche es gegen die brennenden Sonnenſtrahlen des Mittags ſchützten.
Ein einfacher blühender Weißdornhag umſchloß den Garten, in welchen man durch eine kleine Thüre trat, die ſich zwiſchen zwei Schichten von Mauerſtei⸗ nen befand.
Gegen drei Uhr Nachmittags, bei einem wahrhaft italieniſchen Himmel, hielt ein Reiſewagen, der von Hyeres kam, unweit von der Meierei an dem Hügel⸗ abhang.
Herrvon Luceval, blaß und finſteren Ausſehens, ſtieg zuerſt aus dem Wagen und half Frau von Infreville beim Ausſteigen.
Nachdem ſich dieſe einen Augenblick umgeſehen, be⸗ merkte ſie von der Höhe, wo der Wagen ſo eben an⸗ hielt, das kleine zwiſchen Orangen begrabene Häuschen.
Valentine deutete mit einer Geberde auf den Meier⸗
hof und ſagte zu Herrn von Luceval mit einer etwas
angegriffenen Stimme:
„Das iſt es 4
„Allerdings,“ antwortete er mit einem unterdrück⸗ ten Seufzer. „Das muß es ſein nach den Notizen, die man uns gegeben „der wichtigſte Augenblick iſt gekommen . gehen Sie, Madame, ich erwarte Sie; ich weiß nicht, vb mehr Muth dazu gehört, hier zu bleiben „in der Angſt der Ungewißheit „als Sie zu begleiten.“
„Gedenken Sie, o bitte. an Ihr Verſprechen, mein Herr laſſen Sie mich allein „ dieſe viel⸗ leicht ſehr peinliche Miſſion erfüllen, Sie könnten nicht Herr über ſich bleiben und trotz Ihres Ehrenwor⸗ tes, das Sie mir gegeben ach, mein Herr, ich kann nicht mehr ſagen „„ ich zittre hei dem Gedanken „


