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tete Valentine mit wachſender Niedergeſchlagenheit. „Michel kam um elf Uhr nach Hauſe; auch er kündigte an, daß er das Haus verlaſſen und über ſeine Möbeln Beſtimmung treffen werde. Er hatte gleichfalls auf den erſten Juni gekündigt.“
„So werden Sie ſich alſo am 1. Juni verbin⸗ den „
„Weßhalb wollte ſie aber dann um dieſe Zeit mit mir zuſammenkommen?“
„O, wie dem auch ſei, was ſie auch thun mögen,“ rief Frau von Infreville, „ich werde hinter das Geheim⸗ niß kommen.“
Frau von Infreville ſenkte melancholiſch den Kopf, antwortete nichts und blieb in Gedanken vertieft.
Dreizehntes Rapitel.
Es waren ungefähr drei Monate, ſeit ſich Herr von Luceval und Frau von Infreville in Paris begeg⸗ net hatten.
Die folgenden Szenen ereigneten ſich auf einem Meierhofe, etwa zwei Stunden von der Stadt Hyeres in der Provence.
Dieſe Meierei, ein kleines Landhaus vom beſchei⸗ denſten, aber lachendſten Ausſehen, erhob ſich am Fuße eines Hügels fünfhundert Fuße über dem Meere.
Der Garten, von höchſtens einem halben Morgen Umfang, mit Maulbeerfeigen und hundertjährigen Pla⸗ tanen bepflanzt, wurde von einem raſchen Waſſer durch⸗ zogen; genährt von den QOuellen des Berges, ſtürzte ſich


