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„Erlauben Sie mir, Ihnen zu bemerken, daß Ihnen mein Name durch eine andere Vermittelung, als die unſerer gemeinſchaftlichen Freunde bekannt ſein muß.“
„Durch welche Vermittlung, mein Herr?“
„Durch die von Frau von Luceval.“
„Meiner Frau.“
„Allerdings, mein Herr, denn obſchon ich, wie ich Ihnen geſagt, noch nicht die Ehre gehabt habe, ihr vorgeſtellt zu werden, ſind wir, da meine Frau durch ein inniges Verhältniß mit Frau von Luceval verbun⸗ den iſt, einander nicht fremd; ihre Freundſchaft hat im Kloſter angefangen; ſie hat beſtändig fortgewährt, da dieſe Damen ſich beinahe täglich ſehen, und .
„Verzeihen Sie,“ unterbrach Herr von Luceval ſeinen Gefährten, den er mit neuem Erſtaunen an⸗
ſchaute, „es waltet hier ohne Zweifel ein Irrthum ob.“
„Welcher Irrthum?“
„Oder eine Namensverwechslung.“
„Wie ſo?“
„Ich verlaſſe Frau von Luceval ſelten; ſie empfängt ſehr wenig Geſellſchaft und ich habe nie die Ehre ge⸗ habt, Frau von Infreville bei ihr zu ſehen.“
Der Mann von Valentine ſchien nicht an das zu glauben, was er hörte, und verſetzte mit gepreßtem Tone:
„Sie ſagen, mein Herr ..
„Daß ich nie die Ehre gehabt habe, Frau von Infreville bei meiner Frau zu ſehen.“
„Das iſt nicht möglich, mein Herr. meine Frau iſt unabläſſig bei der Ihrigen.“
„Ich wiederhole Ihnen, daß ich Frau von Infre⸗ ville nie bei Frau von Luceval geſehen habe.“
„Nie!“ rief der Mann von Valentine, mit einem ſolchen Ausdruck des Erſtaunens, daß ihn Herr von Luceval ganz verwundert anſchaute.
„Mein Herr,“ ſagte dieſer, „ich habe Ihnen ſchon bemerkt, es finde ohne Zweifel eine Namensverwechs⸗
„
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