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gen zu bewegen, ehe ich die Ehre habe, ihr vorgeſtellt zu werden.“
„Verzeihen Sie, mein Herr,“ ſagte der Gatte von Florence immer mehr erſtaunt, „ich verſtehe Sie nicht.“
„Ich will mich deutlicher erklären, mein Herr ... Doch wir ſind nun in den Champs⸗Elyſées, wenn Sie wollen, plaudern wir im Gehen.“
„Wie es Ihnen beliebt, mein Herr.“
Herr von Luceval, der auch bei ſeinem Gang die Thätigkeit entwickelte, von der er beſeſſen war, fing an mit haſtigen Schritten den Boden zu übermeſſen, be⸗ gleitet oder vielmehr gefolgt von Herrn von Infreville, der, geſchwächt und abgenutzt, große Mühe hatte, ſich auf dem Niveau ſeines behenden Gefährten zu erhalten; nichtsdeſtoweniger ſetzte er die Unterredung fort und ſprach mit einer ſchon keuchenden Stimme:
„Es iſt wahr, mein Herr, als ich vorhin die Ehre hatte, Ihnen meinen Namen zu ſagen und beizufügen, ich ſei Ihnen ohne Zweifel nicht unbekannt, da ant⸗ worteten Sie mir, wir haben in der That gemeinſchaft⸗ liche Freunde und ich .. . Doch verzeihen Sie, ich habe Sie um eine Gefälligkeit zu bitten,“ ſagte Herr von Infreville, der ſich ganz athemlos unterbrach.
„Sprechen Sie, mein Herr.“
„Ich bitte Sie, etwas weniger geſchwind zu gehen... ich habe keine ſehr ſtarke Bruſt und keuche ſchon, wie Sie ſehen.“
„Es iſt im Gegentheil an mir, Sie zu bitten, mein haſtiges Gehen entſchuldigen zu wollen; das iſt eine ſchlechte Gewohnheit, von der man ſich nur ſchwer los⸗ macht Uebrigens können wir uns ſetzen, wenn Sie es wünſchen; hier ſind Stühle.“
„Ich nehme es an, mein Herr,“ erwiederte Herr von Infreville, auf einen Stuhl niederſinkend, „ich nehme es mit großem Vergnügen an.“
Sobald man es ſich bequem gemacht hatte, fuhr Herr von Infreville fort; B


