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treffen, und ſind dann die Poſtpferde angekommen, ſo müſſen Sie wohl oder übel in den Wagen ſteigen.“
„Thue ich es nicht, ſo erſcheint der Commiſſär und es ertönt ein gutes: Im Namen des Geſetzes folgen Sie Ihrem Gatten! nicht wahr, mein Herr?“
„Ja, Madame, lachen Sie immerhin. .. Sie wer⸗ den mir im Namen des Geſetzes folgen, denn Sie fühlen wohl, daß es ſein muß und daß es Garantien in Beziehung auf eine ſo ernſte, ſo heilige Sache, wie die Ehen, gibt. Der Geſchmack, die Ruhe, das Glück eines redlichen Mannes können im Ganzen nicht der erſten Laune eines verzogenen Kindes unterworfen ſein.“
„Eine Laune! das iſt ſeltſam. Ich habe einen Ab⸗ ſcheu vor den Reiſen, und weil es Ihnen beliebt, die Sage vom ewigen Juden fortzuſetzen, ſoll ich ge⸗ zwungen ſein, Ihnen zu folgen?“
„Ja, Madame! und ich werde Ihnen beweiſen, daß „Herr von Luceval, ich haſſe das Streiten, denn das iſt eine wahre Arbeit und zwar eine der verdrieß⸗ lichſten. Um mich kurz zu faſſen, erkläre ich Ihnen auch, daß ich Sie bei keiner Ihrer Reiſen begleiten werde, und ginge es auch nur von hier nach Saint⸗ Cloud; Sie werden ſehen, ob ich in meinem Entſchluß wanken werde.“
Nach dieſen Worten verſenkte ſich Florence wieder in ihren Lehnſtuhl, ließ kraftlos ihre Hände auf die Arme des Stuhles fallen, warf ihren Kopf zurück und ſchloß ihre Augen, als wollte ſie von einer entkräften⸗ den Strapaze ausruhen.
„Madame!“ rief Herr von Luceval, „das darf nicht ſo ſein, ich werde dieſes verächtliche Stillſchweigen nicht ertragen.“
Doch was der Mann von Florence auch ſagen mochte, er ſprach lange, ohne ihr nur das geringſte Wort zu entreißen. Endlich verzweifelte er, dieſes Stillſchweigen beſiegen zu können, und ging wüthend ab.
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