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was mein Mann fühlt, hätte er für eine andere minder edelmüthige Frau fühlen können... und dann bedenke meinen Kummer, meine Thränen! Ah! Du haſt Recht, Du haſt Recht .. Charles muß in ſeiner Frau ſſeine Geliebte von einſt wiederſehen und wiederfinden.“
Dieſe Unterredung der zwei Freundinnen wurde durch die Ankunft von Antonine unterbrochen.
Yreiundzwanzigſtes Rapitel.
Die Unterredung von Magvalena und Sophie wurde alſo durch die Ankunft von Antonine unterbrochen, welche ſtürmiſch wie die Freude, die Jugend und das Glück ein⸗ trat und ausrief:
„Sophie, ich wußte geſtern, Magdalena werde die⸗ ſen Morgen hier ſein, und laufe herbei, um Euch zu
ſagen . . .“
„Kein Wort mehr, kleines Mädchen,“ erwiederte hei⸗ ter die Marquiſe, indem ſie Antonine auf die Stirne küßte, „wir haben keinen Augenblick zu verlieren, denn wir müſſen, wie wir es einſt unter uns in der Koſtſchule waren, die Kammerfrauen von Sophie ſein.“
„Was ſagſt Du?“ rief Sophie.
„Aber, Magdalena,“ verſetzte Antonine, „ich kam, um Euch mitzutheilen, daß mein Vertrag dieſen Morgen vom Prinzen und von meinem Oheim unterzeichnet wor⸗ den iſt, und daß...“
„Dein Heirathsvertrag iſt unterzeichnet, mein Kind! das iſt das Wichtige, und ich erwartete es; Du wirſt mir
„


