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melte, als wäre er von einem Gewiſſensbiß bedrückt: „„Verzeih', Sophie. verzeih'. .. und meine Kinder, oh! Sophie...“ hierauf ſprach er noch ein paar unverſtändliche Worte, und ſeine Ruhe wurde nicht mehr geſtört. Mehr iſt nicht vorgefallen, Magdalena .. Dein Name wurde von meinem Mann nur im Schlafe ausgeſprochen, und dennoch kann ich Dir nicht ſagen, wie gräßlich wehe mir das gethan hat; vergebens ſuchte ich die Urſache dieſes ſo gewaltigen, ſo plötzlichen Eindrucks, denn Charles hatte Dich nur einmal und kaum eine Vier⸗ telſtunde geſehen; allerdings biſt Du ſchoön, oh! ſehr ſchön, und ich weiß es wohl, ich bin nicht mit Dir zu Charles hatte mich jedoch bis daher ſo ſehr geliebt!“
Und die junge Frau vermochte ihre Thränen nicht mehr zurückzuhalten.
„Arme, gute Sophie,“ ſprach die Marquiſe gerührt, „beruhige Dich, er liebt Dich, wird Dich immer lieben, und Du wirſt mich bald vergeſſen gemacht haben.“ .
Madame Dutertre ſeufzte und ſchüttelte traurig den Kopf, Magdalena fuhr fort:
„Glaube mir, Sophie, es wird von Dir abhängen, mich vergeſſen zu machen, wie es von Dir abgehangen hätte, Charles zu verhindern, auch nur einen Augenblick an mich zu denken.“
„Was willſt Du damit ſagen?“
„So eben habe ich Dein vertrauliches Geſtändniß vadurch hervorgerufen, daß ich Dich verſicherte, es würde ohne Zweifel ein günſtiges Reſultat für Dein zukünftiges Glück und für das Deines Mannes haben .. . ich täuſchte mich nicht.“ ₰
„Erkläre Dich.“ 5
„Slelle Dir vor, meine gute Sophie, Dü ſeiſt in der Beichte,“ ſagte Magdalena lächelnd, „ja, ſtelle vor, Du ſeieſt im Beichiſtuhl des großen, dicken Abh Jolivet .. Du erinnerſt Dich; der Beichtvater d


