Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 4. Abtheilung, Die Unkeuschheit : vier Bändchen (1848) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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chend, „Sie wiſſen wohl, daß in dieſem Augenblick finan⸗ zieller Kriſe und aus andern Gründen, die Sie ſo genau kennen als ich, Sie der Einzige ſind, der dieſe Operation unternehmen kann.“

„Der Vorzug, den mir Eure Kaiſerliche Hoheit gönnt, ehrt mich und ſchmeichelt mir unendlich,“ erwiederte Herr Pascal mit einem Ausdruck ironiſcher Dankbarkeit, „ich bedaure es auch doppelt, nicht entſprechen zu können.

Der Prinz fühlte den Spott und ſagte, indem er ſich den Anſchein gab, als nähme er es übel, ſein Wohlwollen mißkannt zu ſehen:

„Sie ſind ungerecht, mein Herr. Zum Beweis, daß mir daran lag, dieſe Sache mit Ihnen zu unterhandeln, dient, daß ich die Vorſchläge, die mir das Haus Durand machen wollte, gar nicht angehört habe.“

„Ich bin beinahe ſicher, daß das eine Lüge iſt,“ dachte Herr Pascal; „doch gleichviel, ich werde mir Licht hierüber verſchaffen; überdies beunruhigt mich dieſes Haus und beengt mich zuweilen. Zum Glück habe ich durch den Schelm Marcelange ein Mittel, dieſer Unannehmlichkeis für die Zukunft zu begegnen.“

Der Prinz fuhr mit leutſeligem Tone fort:

„Ein weiterer Beweis, daß ich dieſe Sache unmittel⸗ bhar, perſönlich mit Ihnen, Herr Pascal, zu unterhandeln beabfichtigen, findet ſich darin, daß ich keine Mittelsperſon zwiſchen uns haben wollte, indem ich feſt überzeugt war, wir würden uns verſtändigen, wir müßten uns verſtändi⸗ gen. Ja,“ ſprach der Prinz mit einem immer mehr einſchmeichelnden Ton, „ich hoffte dieſe gerechte n ihren ſo allgemein anerkannten finanziellen Fähigkeiten..

„Ah! Hoheit.

„Ihrem eben ſo ehrenwerthen, als geehrten Gharalter dargebracht..

„Hoheit, Sie ſind in der That allzu gütig.“

„Ich hoffte, mein lieber Herr Pascal, wenn ich fům und Ihnen was vorſchlüge? eine Operation, deren Vor⸗ theile und Solid ität Sie ſt anerkennen, ſo würd