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„Oh! daran iſt nichts gelegen; welche es auch ſein mag, ich unterſchreibe zum Vraus.
„Sie machen ſich viellelcht zu mehr anheiſchig, als Sie denken, Hoheit.“
„Was wollen Ste daml ſagen?“ rief der Prinz mit einer leichten Unruhe, „welche Bedingung meinen Sie2“
„In drei Tagen von heute an wedde ich Sie damit bekannt machen, Hoheit.“
Wie!“ ſagte der Prinz erſtaunt und niedergeſchlagen, „wie abermals Zögerungen? Sie geben mir Ihr Wort nicht definitiv?“
„In drei Tagen werde ich es Ihnen geben, wenn Sie meine Bedingung annehmen.“
„Aber dieſe Bedingung, nennen Sie mir dieſelbe ſogleich.“
„Unmöglich, Hoheit.“
„Mein lieber Herr Pascal.. .“
„Hoheit,“ erwiederte der Andere mit kurzem, ſpötti⸗ 5 ſchem Ton, „ich habe nicht die Gewohnheit, mich zweimal hinter einander in einer Sitzung rühren zu laſſen. Es iſt die Stunde meiner Zuſammenkunft im Faubvurg Saint Marceau; ich habe die Ehre, Eurer Kaiſerlichen Hoheit meinen Reſpect zu bezeigen.“
Herr Pascal ließ den Prinzen voll Aerger und Angſt und war ſchon nahe an der Thüre, als er ſich noch ein⸗ mal umdrehte und zum Erzherzog ſagte:
„Es iſt heute Montag, am Donnerſtag um elf Uhr werde ich alſo die Ehre haben, Eure Kaiſerliche Hoheit wiederzuſehen, um ihr meine kleine Bedingung vorzulegen.“
„Gut, mein Herr, am Donnerſtag.“ zi Herr Pascal machte eine tiefe Verbeugung und ging
naus. Als er das Dienſtzimmer durchſchritt, wo ſich die Adjutanten aufhielten, ſtanden alle ehrerbietig auf, da ſie die Wichtigkeit der Perſon kannten, die der Prinz empfan⸗ tte. Herr Pascal nickte dieſen Officieren mit etorsmiene zu und verließ den Palaſt, wie er


