verſu
„Nun, mein Herr,“ fragte der Prinz, ſeine Ungeduld überwindend, „was entſcheiden Sie?2“
„Hoheit, wollten Sie wohl die Güte haben, mir Fe⸗ der und Papier zu leihen?“
Der Prinz ſchob ein Tintenfaß, Feder und Papier vor Herrn Pastal. Dieſer ſing eine lange Reihe von Ziffern an, wobei er bald die Augen zur Decke aufſchlug, als rechnete er im Kopf, bald mit halber Stimme unvoll⸗ ſtändige Sätze murmeite, wie: *
„Nein „ ich irrte mich, denn „. doch ich vergaß das. Es iſt klar.. Die Wage ſtünde gleich, wenn ...“
Nach einem langen Warten von Seiten des Prinzen legte Herr Pascal die Feder auf den Tiſch, tauchte ſeine beiden Hände wieder in ſeine Hoſentaſchen, warf den Kopf zurück und ſchloß die Angen, als wollte er im Geiſte eine letzte Berechnung machen .. bald aber erhob er ſich wieder und ſagte mit kurzem, einſchneidendem Ton zum Prinzen:
„Unmöglich, Hoheit.“
„Wie, mein Herr!“ rief der Prinz ganz beſtürzt, „Sie verſicherten mich bei unſerer erſien Unterredung, die Operation ſei ausführbar.“
„Ausführbar, Hoheit, aber nicht ausgeführt.“
„Doch dieſe Note, mein Herr, dieſe Note nebſt den Garantien, die ich Ihnen geboten habe?“
„Was dieſe Note anbletet, vervollſtändigt, ich weiß die für eine ſolche Operation unerläßlichen Sicher⸗ eiten.“
„Was veranlaßt dann Ihre Weigerung?“
„Beſondere Gründe.“
„Ich frage Sie aber noch einmal, biete ich Ihnen nicht alle wünſchenswerthen Garantien?“
„Ja, Hoheit.. Ich ſage Ihnen ſogar, daß ich die
Operation nicht nur als ausführbar, ſondern ſogar als
ſicher und vortheilhaft für denjenigen betrachte, der ſie chen wollte. So bezweifle ich nicht, daß Sie finden..“ „Ei! mein Herr,“ rief der Prinz, Pascal unterbre⸗


