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„Du ſollſt mir das bezahlen, Mäbchen „ und wirſt mir gehören, was es mich auch koſten mag.“
Und auf vas Geſimſe gelehnt, war Herr Pascal, der ſeine erzürnten Blicke nicht von der Stelle abwenden konnte, wo er hatte Franz ein Wort mit dem Mädchen wechſeln ſehen, noch in dieſe düſtere Betrachtung verſun⸗ ken, als eine von den Thüren des Salon ſachte geöffnet wurde und der Erzherzog eintrat.
Der Prinz glaubte ſich ſo ſicher demjenigen gegen⸗ über zu finden, von welchem er ſich erwartet wußte, daß er ſeinen gewöhnlich eiſig hochmüthigen Zügen zum Vor⸗ aus den möglichſt freundlichen Ausdruck gegeben hatte; er trat auch ein Lächeln auf den Lippen in den Salon ein.
Aber Herr Pascal, der, halb zum Fenſter hinausge⸗ neigt, die Thüre nicht hatte öffnen hören und die Gegen⸗ wart des Prinzen nicht vermuthete, wandte ihm fortwäh⸗ rend den Rücken zu und blieb auf die Fenſterlehne geſtützt.
Ein Phyſiognomiker, der Zeuge dieſer Scene geweſen wäre, hätte auf eine intereſſante Weiſe die Reactlon der Gefühle des Prinzen auf ſeinem Geſichte ſtudiren können..
Beim Anblick von Herrn Pascal, der, zum Fenſter hinaus geneigt und in ſeinen Sommerpaletot gekleidet, ſei⸗ nen Hut unſchicklicher Weiſe beſtändig auf dem Kopf be⸗ hielt, blieb der Erzherzog plötzlich ſtehen; ſein entlehntes Lächeln verſchwand von ſeinen Lippen und, ſich noch ſtol⸗ zer als gewöhnlich auf ſeinen Hüften zurückwerfend, er⸗ ſteifte er in ſeiner großen Uniform, wurde purpurroth vor Zorn, faltete die Stirne, und ſeine Augen ſchleuderten einen Blitz der Entrüſtung. Bald aber beſchwichtigte ohne Zwei⸗ fel wieder die Ueberlegung dieſen innern Sturm „die Züge nahmen raſch einen Ausdruck bitterer, ſchmerzlicher Reſignativn an, und er neigte das Haupt, als hätte er ſich unter dem Gewicht einer unſeligen Nothwendigkeit gebengt.
Der Prinz unterdrückte einen Seufzer des empörten
Stolzes, warf einen Blick rachgieriger Verachtung auf Herrn Pascal, nahm, wenn man ſo ſagen darf, ſein


