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Trotz der Raſchheit dieſer Scene und obgleich der Strohhut augenblicklich wieder verſchwunden war, hatte doch Herr Pascal die bezaubernden Züge des Mädchens. vollkommen unterſchieden und Franz die zu ſeinen Füßen gefallene Roſe leidenſchaftlich küſſen ſehen.
Das harte, ſardoniſche Geſicht von Herrn Pascal wurde ſeltſam düſter; man las darin einen heftigen Zorn gemiſcht mit Eiferſucht, Schmerz und Haß; ſeine Phy⸗ ſiognomie, welche beinahe furchtbar geworden war, ver⸗ rieth einige Augenblicke den Mann, der, gewohnt, Alles ſich vor ſeiner Perſon beugen zu ſehen, fähig iſt zu Ge⸗ fühlen und Handlungen von teufliſcher Bosheit, wenn ein unvorhergeſehenes Hinderniß ſeinem eiſernen Willen entge⸗ gentritt. „Sie! ſie! in dieſem Garten beim Eliſée,“ ſagte er mit einer gedrängten Wuth zu ſich ſelbſt, „was wollte ſie hier ? . Ich dreifacher Thor, der ich bin, ſie wollte mit dieſem ſchwächlichen, blonden jungen Menſchen coquettiren. Vielleicht bewohnt ſie das mittlere Haus. Elend Gottes! erfahren, und zwar auf dieſe Art erfahren, wo ſie wohnt, nachdem ich vergebens Alles gethan habe, um ſie zu entdecken, ſeitdem mir dieſes verdammte Geſichtchen in die Augen geſtochen und mich verrückt gemacht hat, mich, der ich mich für todt hielt für dieſe plötzlichen, wü⸗ thenden Launen, gegen die das, was man die heftigſten Leivenſchaften des Herzens nennt, Eis iſt, denn, weil ich dieſes Mädchen nur dreimal begegnet habe, fühle ich mich, wie in meinen ſchönſten Tagen, zu Allem fähig, um ſie zu beſitzen zu dieſer Stunde beſonders, wo mich die GFiferfucht aufſtachelt und verzehrt. Elend Gottes! das iſt albern, einfältig, doch ich leide.“
Und während er dieſe Worte ſprach, drückte das Ge⸗ ſicht von Herrn Pascal in der That einen feindſeligen, wilden Schmerz aus; dann, indem er ſeine Fauſt nach der Seite ausſtreckte, wo der kleine Strohhut erſchienen war, murmelte er mit einem Ton unbeſchreiblicher Wuth:


