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heben ſehen, ſtieg haſtig die Stufen der Freitreppe herab, ging voll Eifer auf Herrn Pascal zu, ſprach ihn in vor⸗ refflichem Franzöſiſch an und ſagte mit ſehr warmem
Tone:
„Ah! mein Herr, S. K. H. wird dieſes Mißver⸗ ſtändniß ſicherlich ſehr bedauern. Wollen Sie mir die Ehre erweiſen, mir zu folgen; ich werde Sie ſogleich einführen. Ich habe ſo eben in dieſer Hinſicht die Befehle S. K. H. erhalten.“
Herr Pascal nickte mit dem Kopf in der Manier ei⸗ ner Einwilligung, folgte dein Adjutanten, und ließ den Schweizer verblüfft und troſtios über ſeine Ungeſchicklichkeit.
Als Herr Pascal und ſein Führer in den Warteſaal gekommen waren, wo ſich andere Adjutanten fanden, ſagte der junge Officier:
„Die Audienz S. K. H. iſt dieſen Morgen über⸗ füllt, denn die Revue hat den Herrn Erzherzog länger, als er dachte, zurückgehalten; da er Sie aber ſo wenig, als möglich, warten zu laſſen wünſchte, ſo hat er mir befohlen, Sie, ſobald Sie erſcheinen würden, in ein an ſein Cabinet anſtoßendes Zimmer zu führen. S. K. H. wird ſogleich nach der Conferenz, die ſie in dieſem Au⸗ genblick mit dem Herrn Miniſter der auswärtigen Angele⸗ genhelten hat, zu Ihnen kommen.“
Herr Pascal machte abermals ein Zeichen der Ein⸗ willigung, folgte dem Adjutanten durch einen ziemlich dunklen Gang und kam in einen Salon, der die Ausſicht auf den herrlichen Garten des Glyſée hatte.
In dem Augenblick, wo er ſich entfernen wollte, be⸗ merkte der Adjutant, der bis dahin durch den ärgerlichen Streit zwiſchen dem Schweizer und Herrn Pascal zer⸗ ſtreut geweſen war, den nachläßigen Anzug des letzteren. Gewohnt an die ſtrengen Förmlichkeiten der Etiquette, war dem jungen Höfling die unehrerbietige Kleidung des⸗ jenigen, welchen er eingeführt, ungemein anſtößig; er ſchwankte, zwiſchen der Furcht, einen Mann, wie Herr Pascal, zu mißſtimmen, und dem Verlangen, gegen die


