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Wahnſinn wie immer, wenn man ihn wieder am Bord ſah, denn ſehen Sie, er wird eben ſo ſehr von ſeinen verteufelten Korſaren geliebt, als er in ſeinem Hauſe ge⸗ liebt wird ... Er iſt ſtreng, er iſt gerecht, er iſt gut und menſchlich. Es gibt mehr als einen Kapitän der Han⸗ delsmarine in England, den der Herr gefangen genommen, aber wieder frei mit Allem, was er perſönlich beſaß, zu⸗ rückgeſchickt hat; wiſſen Sie warum? weil die erſte Frage, die Ihr Vater an einen Gefangenen that, die war: „Haben Sie eine Tochter?““ Antwortete er: „Ja,““ fuhr Legoffin fort, ohne daß er eine Bewegung von Sabine zu bemerken ſchien, „antwortet er: war ſeine Rechnung gut und er ſagte zu mir: „Ich liebe meine kleine Sabine viel zu ſehr, um einen
Mann, der eine Tochter hat, gefangen zu hal⸗
ten.“ Fräulein Sabine, Sie haben auch, ohne es zu vermuthen, Töchter und Väter in England ſehr glücklich gemacht. Doch verzeihen Sie, es handelt ſich nicht um dieſes. Herr Mvon iſt alſo mitten unter unſern vor Freude ganz närriſchen Korſaren, die aber bald, als ſie erfuhren, er wolle nicht mehr in See gehen, ſo wüthend wurden, vaß man ſie nicht zur Vernunft bringen konnte. Sie ſchrieen Alle: „„Wir überlaſſen unſern Anth eil an der Priſe dem Kapitän. Wir wollen uns nicht um des Geldes willen ſchlagen, ſondern um den ſchurkiſchen Lieferan⸗ ten Pontons zu entern.“ (So nannte man den uner⸗ ſchrockenen engliſchen Kapitän, der die Escorte des Schiffes befehligte, welches man nehmen wollte). Hören Sie, Fräulein Sabine, ich habe Herrn Mon in großen Gefahren geſehen; einmal unter Anderem, als er gegen den Feind, gegen den Sturm und gegen das Feuer, das wir an Bord hatten, kämpfen mußte; nun wohl! er hat ſich nie muthiger gezeigt, als an dem Abend, wo er das glorreichſte Unternehmen von ſelnem ganzen Seemannsleben ausſchlug, und zwar, weil er Ihnen verſprochen hatte, er werde Sie nie mehr verlaſſen. „Ja,“ ſagte er zu mir, „ich habe meiner Tochter mein Vaterwort gegeben. Das iſt, wo möglich⸗


