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ſchreibſt ihm von England, wohin ich Dich führe, Du ſagſt ihm, wo Du biſt, und er wird Allem Trotz bieten, um Dich zu befreien. Dort erwarte ich ihn und ich werde ihn bekommen... Auf, folge mir!““
„„Ihnen folgen?““ rief Sabine, „eher werden Sie mich tödten!““
„„Man wird Dich nicht tödten; Du kommſt freiwil⸗ lig oder mit Gewalt. wähle!““
„„Nie!““ rief das unglückliche Kind.
„Dann wandte er ſich gegen ſeine Leute um, ſagte ihnen ein paar Worte, und die Banditen warfen ſich auf Sabine. Ich wollte ſie vertheidigen, man ſiieß mich zu⸗ rück, und ſie wurde trotz ihrer Thränen, ihres Geſchreis geknebelt.“
„Das iſt gräßlich. und was war denn der Grund dieſes blutigen Haſſes gegen Herrn Cloarek?“
„Höre mich an . man hatte Sabine geknebelt, als plötzlich in der Ferne Schüſſe unter einem großen Tumult und wüthenden Schreien erſchollen. Zwei Männer liefen von Auſſen herbei, ſagten ihrem Anführer ein Wort, und dieſer folgte ihnen in größter Haſt aus dem Zimmer nach; es blieben nur die Leute, die Sabine gebunden hielten⸗ Nun erſt konnte ich mich Dir nähern, armes Kind. Ich hob Dich auf. . .“
Und bei dieſer Erinnerung noch zitternd, neigte ſich Suſanne über das Bett ihres Neffen, um ihn in ihre Arme zu ſchließen.
„Armer Freund,“ fuhr ſie fort, „Anfangs hielt ich Dich fur todt; ich vergaß Sabine, ich vergaß Alles, ſchluchzte über Dir, verzweifelte, Dich in's Leben zurück⸗ zurufen, als plotzlich. . .“
Bewältigt von der Erſchütterung hielt Suſanne hier einen Augenblick inne.
„Oh! ſprechen Sie, ſprechen Sie. ..“
„Oh! nie, nie werde ich dieſes Schauſpiel vergeſſen. Im Hintergrund des Zimmers ſuchten zwei von dieſen Schurken Sabine trotz ihres herzzerreißenden Geſchreis
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