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hat.. Doch, meine gute Suſanne, Sie können mir im⸗ merhin ſagen, ob das Coſtume hübſch iſt.“
„Sehr hübſch.“
„Und es iſt nicht zu ſchreiend? denn die Stellung meines Mannes verpflichtet ihn zu gewiſſen Convenienzen.“
„Madame, man könnte nicht wohl ein zierlicheres und zugleich ernſteres Coſtume wählen.“
„Und Sie glauben, daß es Mon gut ſtehen wird?“
„Vortrefflich, Madame.“
„In der That, Suſanne, Sie erregen meine Neu⸗ gierde im höchſten Grad . . . Doch ich werde mit meinem Muth bis zum Ende aushalten; nur würde ich es, da das Coſtume von Mvon ſo gut gewählt iſt, bedauern, daß ich es ausgeſchlagen habe, zu dem Feſte zu gehen, hätten mir nicht die Klugheit und meine Geſundheit dieſe kleine Ent⸗ behrung auferlegt. Ich habe nie einen Maskenball geſe⸗ hen dieſer Anblick hätte mich ungemein ergötzt, doch ich werde mich beinahe eben ſo ſehr bei der Schilderung beluſtigen, die mir Yon bei ſeiner Rückkehr machen wird, vorausgeſetzt, daß er nicht zu ſpät kommt, denn ich fühle mich heute ſehr ermüdet und ſchwächer als gewöhnlich.“
Die Ruhe der jungen Frau machte Suſanne immer trauriger, ſie ſuchte vergebens ein Mittel, um das Geſpräch herbeizuführen, das ſie mit ihrer Gebieterin zu haben wünſchte, denn ſie befürchtete eine plötzliche, in dem Zuſtand, in welchem ſie ſich befand, ſtets ſo gefährliche Erſchütte⸗ rung bei ihr zu verurſachen.
„Madame fühlt ſich alſo vieſen Abend minder wohl, als am Tage?“ fragte ſie.
„Es iſt mir ſehr unbehaglich,“ antwortete Jenny; „doch ich beklage mich nicht ich weiß, was es iſt,“ fügte ſie mit einem unbeſchreiblichen Lächeln, auf ihre Umſtände anſpielend, bei. „Es ſind die theuren Leiden, die mir neue Freuden verheißen.“
So ſprechend erhob ſich die junge Frau von ihrem Stuhl und neigte ſich ſachte über die Wiege, deren Vor⸗ hänge ſie öffneie.


