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Dies waren die Beſorgniſſe von Dame Robert, als ſie bei ihrer Gebieterin eintrat.
Ohne gerade regelmäßig ſchön zu ſein, hatte dieſe eine Geſichtsbildung voll Liebreiz und Sanftmuth; ihr blaſſes Antlitz, ihr ſchwächliches Ausſehen bezeichneten je⸗ doch eine ſehr zarte Geſundheit, die der Anfang einer Schwangerſchaft noch gebrechlicher machte.
Jenny Clvarek ſaß bei einer Wiege, deren ſeidene Vor⸗ hänge geſchloſſen waren, und beſchäftigte ſich mit einer Stickerei, während ſie der Wiege ihres fünf Jahre alten Töchterchens mit der Spitze ihres kleinen Fußes, der auf dem Schaukelbrett ruhte, von Zeit zu Zeit eine ſanfte Be⸗ wegung verlieh.
Es war Nacht geworden, eine Lampe beleuchtete das anmuthige Gemälde.
Als Suſanne bei ihr eintrat, machte Madame Cloa⸗ rek ein Zeichen mit der Hand und ſagte mit halber Stimme:
„Machen Sie keinen Lärmen, Suſanne, meine kleine Sabine iſt ſo eben erſt eingeſchlafen.“
Die Vertraute näherte ſich ſachte; Jenny Cloarek fuhr fort:
„Mvon iſt noch nicht nach Hauſe gekommen?“
„Nein, Madame.“
„Dieſes ſo frühzeitige Ausgehen hat meinen ganzen Tag verrückt . denn ich war eingeſchlafen, als mein Mann zurückkam, und ich bin nicht gewohnt, ihn ſo lange nicht zu ſehen.“
Dann fügte die junge Frau lächelnd bei:
„Oh! ſagen Sie, iſt ſein Coſtume fertig?“
„Ja, Madame.“ .
„Sehen Sie, Suſanne, wie groß meine Discretion und mein Gehorſam gegen die Wünſche von Mvon geweſen ſind. Ich habe den Muth gehabt, die Arbeiterinnen im Speiſezimmer nicht zu beſuchen, um mir eine vollſtändige Ueberraſchung vorzubehalten, da Herr Cloarek wünſcht, daß ich ſein Coſtume erſt ſehe, wenn er es auf dem Leibe


