Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 3. Abtheilung, Der Zorn (1848) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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Ich nehme das Coſtume mit mir und will den Herrn in ſeinem Zimmer erwarten, fügte Legoffin bei:denn er wird zum Feſte gehen, ſo wahr, als Sie mich eines Tages heirathen werden, erinnern Sie ſich deſſen.

Sollte dieſes Unglück je geſchehen, ſo würde ich im Gegentheil bemüht ſeyn, nie daran zu denken, erwiederte zornig Dame Robert.

Und die würdige Dame ging in entgegengeſetzter Rich⸗ tung von Legoffin, ſehr beunruhigt durch das, was ſie erfahren, zur Thüre hinaus und begab ſich zu ihrer Ge⸗ bieterin, Madame Clvarek.

Prittes Rapitel.

Suſanne Robert hatte zuerſt den Gedanken, Madame Cloarek von den ſo ernſten Dingen, welche am Tage in Folge der Heftigkeit des Charakters von Yvon vorgefallen waren, in Kenntniß zu ſetzen, doch überlegend, welch einen ſchmerzlichen, unvorhergeſehenen Schlag eine ſolche Kunde der jungen Frau beibringen müßte, wich ſie vor dieſer Mittheilung, die nur zu nahe bevorſtand, zurück und nahm ſich nur vor, ihre Gebieterin zu veranlaſſen, daß ſie einen Vorwand auffinde, um Herrn Cloarek abzuhalten, zu dem Feſte zu gehen ein vermeſſenes Trotzbieten, das die traurigſten Reſultate herbeiführen konnte.

Die Verlegenheit von Suſanne war groß: ſie ſollte einerſeits die Ereigniſſe des Tags vor ihrer Gebieterin ver⸗ bergen und andererſeits der jungen⸗Frau rathen, ſie möge ihren Einfluß auf ihren Mann benützen, um ihn vom Ball zurückzuhalten.