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„Ich glaube wohl!“
„Das iſt unmöglich!“
„Sie werden es ſehen.“
„Er ſollte zu dem Feſt gehen, das gerade der Schwie⸗ gervater des Präſidenten gibt?“
„Ein Grund mehr.“
„Ich ſage Ihnen, daß das nicht ſein kann. Der Herr würde es nicht wagen, bei dem Feſte zu erſcheinen, nach den Scandalen an dieſem unſeligen Morgen . . das hieße die ganze Stadt gegen ſich aufbringen.“
„Er erwartet das wohl.“
„Er erwartet es?“
„Sicherlich, und das wird ihn nicht bewegen, zurück⸗ zuweichen im Gegentheil,“ erwiederte Legoffin mit triumphirender Miene. „Ich habe ihn nach dem Schluſſe ſeiner Unterredung mit dem Präfidenten geſehen. „„Mein guter Herr Mon,““ ſagte ich zu ihm, „„befürchten Sie nicht man dürfte Sie verhaften?““ „„Niemand hat das Recht, ſich in das zu miſchen, was privatim zwiſchen mir und dem Präſidenten vorgefallen iſt, ſo lange er nicht Klage führt,“ antwortete der Herr, „„und dieſe Klage zu führen, fordere ich den Präſidenten heraus, denn er müßte die Ur⸗ ſache meines Aufbrauſens gegen ihn bekannt machen, und dann würde er von der Schmach niedergedrückt.“ Das, Dame Robert, ſind des Herrn eigene Worte. „Aber,““ fragte ich ihn, „werden Sie dennoch auf den Ball ge⸗ hen?““ „„Ob ich dahin gehe? ſicherlich ich will zuerſt ankommen und mich zuletzt entfernen. Man könnte ſonſt glauben, ich bereue das, was ich gethan, vder ich habe Furcht. Iſt meine Gegenwart bei dieſem Feſte den Leuten ein Aergerniß und fie bezeigen mir dies oder ich bemerke es, ſo werde ich zu antworten und zu handeln wiſ⸗ ſen ſey ruhig: kehre alſo nach Hauſe zurück und ſorge dafür, daß ich mein Coſtume bereit finde, wenn ich komme.““
„Oh! welch ein Mann, welch ein eiſerner Charakter!“ ſeufzte Dame Robert. „Stets derſelbe, und die arme Ma⸗ dame, die gar nichts vermuthet!“ .


