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ſeiner Sache vollkommen ſicher wäre: „Sie brennen vor Begierde, mich zu heirathen, und werden mich heirathen. Was ſein wird, wird ſein.“
„Tag Gottes!“ rief die Vertraute, außer ſich über die Anmaßung dieſes Menſchen; dann, da ſie ſich ein ſol⸗ ches Aufbrauſen zum Vorwurf machte, fügte ſie mit höh⸗ niſcher Ruhe bei: „Sie haben Recht, Herr Legoffin, ſpre⸗ chen wir nicht mehr von einer ſolchen Albernheit, das iſt das Beſte, was wir thun können. .. Sprechen wir vom Herrn. Sehen Sie, ſein Coſtume iſt fertig . . . tragen Sie es in ſein Zimmer, denn er muß bald vom Tribunal nach Hauſe kommen.“
„Oh!“ ſagte Legoffin, „das Tribunal.“
Und er ſeufzte tief.
Ein Seufzer war etwas ſo Seltenes in den Ge⸗ wohnheiten dieſes unempfindlichen Menſchen, daß Dame Robert plötzlich unruhig wurde und raſch zu ihm ſagte:
„Was haben Sie ſo zu ſeufzen, Sie, der Sie ſich ſonſt durch nichts bewegen laſſen?“
„Ich erwartete das,“ erwiederte Legoffin, abermals den Kopf ſchüttelnd, „das mußte früher oder ſpäter ſo kommen.
„Was denn, um der Liebe Goites willen, was iſt denn geſchehen?“
„Herr Cloarek,“ antwortete Legoffin mit einem neuen Seufzer, „Herr Cloarek hat den Präfidenten zum Fenſter hinausgeworfen.“
„Oh! mein Gott!“
„Was geſchehen iſt, iſt geſchehen.“
„Wäre es möglich?“
„Es war indeſſen nur ein hohes Erdgeſchoß ein Sprung von höchſtens einem Klafter,“ fügte er mit dem Ausvruck eines Mannes bei, der ſeinen Entſchluß über einen Unfall faßt, „und der Präſident iſt ſeiner Ge⸗ wohnheit gemäß auf die Füße gefallen, denn das iſt ein feiner, geriebener Burſche „ der weiß ſich zu drehen.“
Die ſieben Tobſunben. m. Abth. 2


