Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 3. Abtheilung, Der Zorn (1848) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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biſt in der Noth: wende Dich an Herrn Cloarek, er ſteht armen Leuten gern bei.

Was kann ich für Sie thun?

Herr Richter, ich bin Vater von einem Jungen, deſſen Sache bald vor Ihr Tribunal kommen muß.

Was für eine Sache iſt das?

Die Sache von Joſeph Rateau, erwiederte der Mann, mit einer Miene des Einverſtändniſſes mit den Augen blinzelnd,eine Fälſchung, eine einfache Fälſchung.

Erſtaunt und unzuftieden über die plumpe Unge⸗ zwungenheit, mit der der Vater von der entehrenden An⸗ klage ſprach, welche auf ſeinem Sohn laſtete, antwortete Cloarek mit ernſtem Ton:

In der That, mein Herr, Joſeph Rateau iſt der Fälſchung angeklagt und⸗ muß bald abgeurtheilt werden.

Hoͤren Sie, Herr Richter, ich mache nicht lange Umwege; unter uns geſagt, mein Sohn hat die Sache gethan und ſich wie ein Vieh ertappen laſſen. . ..

Mein Herr, nehmen Sie ſich in Acht . . . beden⸗ ken Sie Ihre Worte fie find ſehr ernſt.

Die Fälſchung läßt ſich nicht leugnen, Herr Richter, das iſt klar wie der Tag ... ſonſt begreifen Sie wohl, daß man bemüht wäre

Zur Sache zur Sache, ſagte Yvon, immer mehr ent⸗ rüſtet über die Denkungsart und die Manieren dieſes Menſchen.

Nun alſo zur Sache, Herr Richter . ohne ge⸗ wiſſe Gründe, die ich Ihnen nicht ſagen kann, wäre es mir ſo gleichgültig wie zwei Eier, wenn mein Sohn ver⸗ urtheilt würde:Du haſt Dich fangen laſſen, hätte ich zu ihm geſagt,Du biſt ein Vieh geweſen, nun haſt Du, was Du verdienſt. Aber ſehen Sie, ich habe ein Intereſſe dabei. daß mein Junge unſchuldig iſt.

Mein Herr, rief Won, der ſeine Entrüſtung ſich in heftigen Zorn verwandeln und ſein Blut in ſein Ge⸗ ſicht ſteigen fühlte,nicht ein Wort mehr.

Das iſt ganz meine Anſicht, zum Teufel mit den Worten und vorwärts mit den Handlungen, antwortete