Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 3. Abtheilung, Der Zorn (1848) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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Engel der Anmuth und Sanftheit ! . . Cr iſt ſeinerſeits vortrefflich gegen ſie . . . Sie beten ſich gegenſeitig an . und wenn das Mißgeſchick wollte, daß . . .

Hören Sie nicht ſprechen?

5In der That. . vas ſind ohne Zweifel unſere Geg⸗ Ich bedaure, daß ſich Yvon nicht zuerſt einfindet.

Wahrſcheinlich hat ihn die Vorſicht, die er wegen ſeiner Frau anwenden mußte, aufgehalten.

Das mag ſein doch es iſt ärgerlich.

Bald kamen drei Perſonen von der Ecke der Baſtei herbei, dies waren der Gegner von Mvon und ſeine zwei Zeugen.

Dieſe ſprachen voll Höflichkeit diejenigen, welche zuerſt gekommen, an und entſchuldigten ſich, daß ſie vielleicht haben warten laſſen, worauf man ihnen antwortete, Herr Cloarek ſei im Gegentheil noch nicht erſchienen, doch nun könne er nicht mehr lange ausbleiben.

Einer von den Zeugen des Advveaten ſchlug vor, man möge, um ſo wenig als möglich Zeit zu verlieren, in Erwartung der Ankunft von Herrn Clvarek den Kampf⸗ platz wählen. Dieſer Vorſchlag wurde angenommen und die Wahl war getroffen, als Mon erſchien. Der auf ſei⸗ ner Stirne perlende Schweiß und ſeine keuchende Bruſt zeigten hinreichend, wie haſtig er gelaufen war; er drückte

ſeinen belden Zeugen herzlich die Hand und ſagte leiſe zu ihnen:

Ich hatte die größte Mühe, zu entkommen, ohne bei meiner Frau Verdacht zu erregen.

Dann ſich an ſeinen Gegner wendend, fügte er mit einer Stimme, der er Ruhe zu verleihen ſuchte, bei:

Ich bitte tauſendmal um Entſchuldigung, mein Herr, daß ich Sie habe warten laſſen; doch dieſer Verzug war unwillkührlich.

Der Advocat grüßte und legte dann ſeinen Ueberrock ab, was auch Cloarek that, während die Zeugen die De⸗ gen maßen. 5

Je näher der Augenblick des Zweikampfs heranrückte, deſto mehr ſah man, wenn man ſo ſagen darf, den Zorn