2
—
Epilog.
Wir haben dieſe Erzählung damit angefangen, daß wir annahmen, ein Touriſt, der ſich von der Stadt Pont⸗ Brillant nach dem Schloſſe dieſes Namens begebe, komme an dem beſcheidenen Hauſe von Madame Baſtien vorüber.
Wir ſchließen unſere Erzählung mit einer ähnlichen Annahme.
Hätte ſich dieſer Touriſt achtzehn Monate nach dem Tod von Frederik und Marie von Pont⸗Brillant nach dem Schloß begeben, ſo würde er nichts am Pachthof verän⸗ dert gefunden haben.
Dieſelbe elegante Einfachheit herrſchte bei dieſer Wohnſtätte; dieſelben ländlichen Blumen wurden vom alten André gepflegt; das Wäldchen mit ſeinen hundert⸗ jährigen Eichen beſchattete immer noch den grünenden Raſen, durch den ſich der durchſichtige Bach ſchlängelte.
Nur hätte der Touriſt nicht ohne Rührung unter dem ſchattigſten Theile des Wäldchens, unfern von dem kleinen murmelnden Wafſerfall, einen Grabſtein von weißem Mar⸗ mor geſehen, auf dem man las:
Marie und Frederik Baſtien.
Vor dieſem Grab, das durch eine Art von länd⸗ licher, ſchon mit Epheu und Schlingpflanzen geſchmückter Vorhalle beſchützt war, ſah man den zur Zeit der Ueber⸗


