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ungewöhnliches Geräuſch in der Richtung des Studir⸗ zimmers
„Ich kann Madame verſichern, daß .. .“
„Gut, gut . . . man mißbraucht meine Lage,“ ſagte Marie lächelnd, „man weiß, daß ich noch nicht gehen und ſelbſt nachſehen kann, was dort geſchieht.“
„Oh! Madame . . .“
„Ah! Marguerite, es handelt ſich um eine Ueber⸗ raſchung.“
„Um eine Ueberraſchung, Madame?“
„Sprecht, meine gute Marguerite, ich bitte, erzählt mir das. Je eher ich glücklich bin, deſto länger werde ich es auch ſein.“
„Madame,“ entgegnete Marguerite heldenmüthig,
„das wäre ein Verrath.“
In dieſem Augenblick öffnete der alte André leicht die Thüre und ſagte zu der Dienerin mit einer ebenfalls ſtrahlenden und geheimnißvollen Miene:
„Marguerite, man fragt, wo die Sache ſei, die . . e
„Ah! mein Gott, er wird eine Dummheit ſchwatzen. das macht er nie anders,“ rief die Magd und lief nach der Thüre, wo ſie einige Augenblicke leiſe mit André ſprach, wonach ſie zu Madame Baſtien zurückkehrte, welche lä⸗ chelnd zu ihr ſagte:
„Nun, Marguerite . . . da Ihr unbaumherzig ſeid, ſo will ich ſelbſt gehen . . .“
„Madame, was denken Sie? Sie haben ſeit Ihrer Krankheit noch nicht gehen können . .“
„Schmält nicht, ich füge mich, denn ich würde die Ueberraſchung verderben; doch wie ungeduldig bin ich, zu erfahren
Die Thüre des Studirzimmers öffnete ſich abermals.
Es waren David, Frederik und der Doctor Dufour.
Marguerite entfernte ſich, nachdem ſie leiſe zu Fre⸗
derik geſagt hatte:


