Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 2. Abtheilung, Der Neid oder Frederik Bastien : 4. bis 7. Bändchen (1848) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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Meine Antwort iſt ganz einfach, Madame. Da man etwas früh für die Dinge beſorgt ſein muß, ſo werde ich noch heute nach Paris ſchretben, daß man ſich nach einer geeigneten Wohnung der Schule gegenüber umſieht und ſie für uns in Beſchlag nimmt.

Wie gut find Sie!

Eine Güte, die mir in der That ſehr leicht wird .. Ich ſoll mit Ihnen die Freude theilen, in der Nähe un⸗ ſeres lieben Kindes zu weilen.

Marie blieb eine Minute ſchweigſam, dann traten ihr himmliſch milde Thränen in die Augen und ſie ſagte mit unausſprechlicher Rührung zu David:

Wie es köſtlich iſt. . . das Glück!

Und ihre in Glückſeligkeit gebadeten Augen ſuchten die Angen von David und begegneten ihnen lange blieben ihre Blicke in einer ſtummen, göttlichen Entzückung auf einander geheftet.

Die Thüre öffnete ſich und Marguerite ſagte zum Lehrer mit einer zugleich lächelnden und geheimnißvollen Miene:

Herr David, wollen Sie gefälligſt kommen?

Und mein Sohn, fragte Marie,wo iſt er?

Herr Frederik iſt beſchäftigt, ſehr beſchäftigt, Ma⸗ dame, antwortete die Magd, einen Blick des Einver⸗ ſtändniſſes mit dem Lehrer wechſelnd, der ſich nach der Thüre wandte und hinausging.

Wenn es Madame erlaubt, werde ich bei ihr bleiben für den nöthig hätte. Ah! Marguerite, erwiederte die iei

plott

chelnd und den Kopf ſchüttelnd:man complottirt hier

Narguerite,ſo daß ſie etwas

Iſehend ſeit. n, das ich im Gang höre . .

Dieſes Hin- und Frederik zur Stu

rbeit abweſend, ein gewiſſes