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Die sieben Todsünden : 2. Abtheilung, Der Neid oder Frederik Bastien : 4. bis 7. Bändchen (1848) Les sept péchés capitaux
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zur Anregung brachte,iſt es unerläßlich, daß ſich David entfernt.

Bei dieſen Worten bebte Marie vor Erſtaunen und Schmerz; ſie heftete ihre Augen auf die von Herrn Du⸗ four und ſuchte ſeinen Gedanken zu errathen, da ſie nicht begreifen konnte, warum er, der beſte Freund von David, ſeine Entfernung verlangte.

Uns von Herrn David trennen? ſagte ſie endlich, und dies in dem Augenblick, wo mein Sohn ſeiner Für⸗ ſorge ſo ſehr bedarf!

Madame, glauben Sie mir, der Abgang von David iſt unerläßlich . David ſelbſt hat es gefühlt, venn er iſt entſchloſſen, ſich zu entfernen.

Herr David! . ..

Ich habe ſein Wort .. .

Das iſt unmoglich.

Ich habe ſein Wort, Madame.

r er verläßt uns in einem ſolchen Au⸗ genblick!!

Um Sie zu retten, Sie und Ihren Sohn.

Um uns zu retten?

Seine Anweſenheit bei Ihnen, Madame, würde den guten Erfolg Ihres Scheidungsgeſuches gefährden.

Warum dies?

Es lag in der Frage von Marie ſo viel Reinheit und Treuherzigkeit, ſie zeugte ſo ſehr von der Unſchuld ihres Herzens, daß der Doctor Dufour nicht den Muth hatte, dieſem engeliſchen Geſchöpf einen neuen Schlag beizubrin⸗ gen, indem er mit ihr von den gehäſſigen Gerüchten ſpre⸗ chen würde, die man über ſie und David zu verbreiten anfing, und ſo erwiederte er:

Madame, Sie können nicht an ver Ergebenheit, an der Zuneigung von David zweifeln; er weiß, was Alles Bedauerliches, Schmerzliches ſein Abgang für Frederik ha⸗ ben muß, aber er kennt auch die unerläßliche Nothwen⸗ digkeit dieſes Abgangs.

Er, abgehen!