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für den Marquis, unterzeichnete das Mädchen mit einer vor Aufregung zitternden Hand den Vertrag:
„Herminie von Maillefort.“
Die junge Künſtlerin wußte nicht, daß ſie auf dieſe Art die edelmüthige Schenkung des Buckeligen, deſſen be⸗ trächtliches Vermögen ſie nicht kannte, annahm und be⸗ ſtätigte.
Der Commandant Bernard fühlte ſich ſo erſchüttert von dieſer Scene, daß er ſich dem Buckeligen näherte und zu ihm ſprach:
„Mein Herr, ich bin ehemoliger Marineofſicier und Oheim von Olivier. Ich habe nur die Ehre, Sie durch all das Gute, das mir Herr Gerald von Ihnen geſagt, und von der Unterſtützung zu kennen, die Sie ihm gütigſt gewährten, um Olivier zum Officier ernennen zu laſſen . Doch was Sie für Fräulein Herminie gethan haben, zeigt ein ſo edles Gemüth, daß Sie mir Ihnen die Hand zu drücken erlauben müſſen.“
„Und zwar herzlich, mein Herr,“ antwortete der Marquis, das freundſchaftliche Zuvorkommen des Veterans erwiedernd; ich hatte auch nur die Ehre, Sie durch all das Gute zu kennen, das mein braver Gerald, der ver⸗ traute Freund von Herrn Olivier, mir von Ihnen ſagte. . ich wußte, welche Rathſchläge voll Vernunft und Zartge⸗ fühl Sie Gerald gaben, als es ſich um ſeine Verheirathung mit Fräulein von Beaumesnil handelte . . und da die Leute von Gemüth ſelten find, ſo iſt es ein Glück für mich, in nähere Verbindung mit Ihnen zu kommen... Dieſes Glück konnte mir nicht entgehen,“ fügte der Buckelige lächelnd bei, „denn Sie lieben Erneſtine und Olivier, wie ich Her⸗ minie und Gerald liebe, und ich frage Sie, welch ein ſchönes Leben wir mit dieſen zwei jungen reizenden Haus⸗ haltungen führen werden!“
„Bei Gott! Sie machen mich ſehr glücklich, Herr Marquis,“ ſagte der Veteran; „ich werde Sie alſo oft


