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ſchreiten,“ ſprach der Notar, indem er ſich mit gewichtiger Miene erhob.
Frau von Senneterre, die ſich von ihrem Erſtaunen gar nicht losmachen konnte, benützte die allgemeine Be⸗ wegung, näherte ſich Herrn von la Rochaigue und fragte ihn:
Ah! mein lieber Baron, können Sie mir wohl ſagen, was dies bedeutet?“
„Was denn, Frau Herzogin?“
„Der Wirrwarr, der hier geſpielt wird?“
„Frau Herzogin, dieſer Wirrwarr hätte mich beinahe wahnſinnig gemacht.“ 2
„Herr Olivier glaubt alſo, Fräulein von Beaumesnil ſei Stickerin?“
„Ja, Frau Herzogin.“
„Aber warum hat er denn den Antrag, den Sie ihm machten, ausgeſchlagen.“
„Weil er eine Andere liebte, Frau Herzogin.“
„Welche Andere?“
„Meine Mündel.“
„Welche Mündel?“
„Fräulein von Beaumesnil,“ antwortete der Baron mit einer ausgelaſſenen Freude, denn er war entzückt, einer andern Perſon die Qual zu bereiten, welche ihn der Mar⸗ quis hatte ausſtehen laſſen.
„Herr Baron,“ ſprach die Herzogin von Senneterre mit hoffärtigem Ton, indem ſie Herrn von la Rochaigue vom Scheitel bis zu den Zehen maß, „wollen Sie es ſich etwa beigehen laſſen, meiner zu ſpotten?“
„Die Frau Herzogin kann nicht annehmen, ich ſei im Stande, mich ſo ſehr zu pergeſſen.“
„Aber was bedeutet dann dieſer Wirrwarr? Ich frage Sie noch einmal, wie kommt es, daß Herr Olivier hier wiederholt, er habe die Hand von Fräulein von Beau⸗ mesnil ausgeſchlagen, und daß er dennoch bereit iſt, ſei⸗ nen Heirathsvertrag mit ihr zu unterzeichnen; und dann, wie iſt es mit dem Roman von Fräulein von Beaumesnil, der Stickerin?“


