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wir zu dem wichtigeren Punkt, zu der Beſtimmung der Fragen das Intereſſe der Brautleute betreffend:
„Gut, Herr Marquis,“ antwortete der Notar und er fuhr ſort:
„„Man iſt durch gegenwärtigen Vertrag übereingekom⸗ men, daß bei den genannten Ghegatten eine Trennung der Güter ſowohl in Beziehung auf diejenigen, welche ſie ſchon beſitzen, als auf die, welche ſie eines Tags beſitzen dürften, ſtatthaben ſoll.““
„Sie, mein liebes Kind,“ ſprach der Marquis zu Herminie, den Notar unterbrechend, „Sie beſtanden, als ich Ihnen geſtern die verſchiedenen Weiſen, wie die Fragen der Intereſſen zwiſchen den Ehegatten behandelt werden, auseinanderſetzte, Sie, ſage ich, beſtanden darauf, daß eine Trennung der Güter ſtatthaben ſoll, und zwar in einem außerordentlichen Zartgefühl, denn indem Sie nichts be⸗ fitzen, als das ſchöne Talent, von dem Sie bis jetzt ſo ehrenhaft lebten, ſchlugen Sie entſchieden die Gütergemein⸗ ſchaft und die Vortheile aus, welche Herr von Senneterre ſo gern von Ihnen angenommen geſehen hätte.“
Herminie ſenkte erröthend die Augen zu Boden und erwiederte:
„Ich bin beinahe ſicher, mein Herr, daß Herr von Sneh meine Weigerung entſchuldigen und begreifen wird.“
Gerald verbeugte ſich ehrfurchtsvoll, während Bertha, ſeine hübſche Schweſter, zu ihrer Mutter ſagte:
„Wie ſehr ſtehen doch die Gefühle von Fräulein Herminie mit ihrem ſo edlen, ſo ausgezeichneten, ſo reizen⸗ den Antlitz im Einklang, nicht wahr, Mama?“
„Gewiß.. oh! gewiß,“ antwortete Frau von Sen⸗ neterre ganz zerſtreut, denn fie ſagte zu ſich ſelbſt: „mit dieſen ſchönen Zartheiten wird meine Schwiegertochter, welche nicht weiß, daß der Marquts ſie ungeheuer bevor⸗ theilt, von den Gütern mit meinem Sohn getrennt ſein; doch bah! ſie liebt ihn ſo ſehr, daß ſie, wenn ſie er⸗


