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„Das kann keine andere Unannehmlichkeit haben,“ er⸗ wiederte Gerald lächelnd, „als daß es Deine theure Er⸗ neſtine noch mehr in dich verliebt macht, wenn ſie erfährt, was Du Deiner Liebe für ſie geopfert haſt ...“
„Gerade der Wiederhall, den man einer ſo einfachen Handlung gibt, iſt es, was mich ungemein ärgert,“ ſagte Olivier.
„Und Du haſt Recht, mein Kind,“ fügte der alte Seemann bei. „Man thut dergleichen für ſich, und nicht für Andere.“ Dann ſich an den Herzog von Senneterre wendend: „Hören Sie, Herr Gerald, der brave, kleine Buckelige, der neben dem Notar ſitzt, iſt der Marquis, von dem Sie ſprachen, nicht wahr?“
„Ja, mein Commandant.“
„Das iſt drollig, er ſieht zuweilen boshaft aus wie ein Affe, zuweilen gut wie ein Kind .. Sehen Sie, mit welchem ſanften Wohlwollen er Fräulein Herminie anſchaut.“
„Herr von Maillefort hat ein Herz wie Sie, mein Commandant, und damit iſt Alles geſagt.“
„Stille, Gerald,“ jlüſterte Olivier; „der Notar ſteht auf, um zu leſen.“ .
„Das iſt der Form wegen,“ erwiederte Gerald, „denn im Grunde liegt wenig an dieſem Vertrag; die wahren Bedingungen unſerer Liebe haben wir von Herz zu Herz mit Herminie geordnet.“
Nachdem die Bewegung der Aufmerkſamkeit und der Neugierde, welche durch die Aufforderung von Herrn von la Rochaigue veranlaßt worden war, ſich wieder beſchwich⸗ tigt hatte, begann der Notar die Vorleſung der Heiraths⸗ verträge von Herminie und Gerald. Als er nach den ge⸗ wöhnlichen Präliminarien zur Aufführung der Namen, Vornamen und Eigenſchaften der Brautleute kam, ſagte Herr von Maillefort lächelnd und mit einer Miene des Einverſtändniſſes zu ihm:
„Gehen wir hierüber weg, mein Herr, wenn Sie die Güte haben wollen, wir wiſſen die Namen, und kommen


