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Der Baron huſtete, ſchob die linke Hand unter den Umſchlag ſeines Frackes und ſprach mit ſeinem ernſteſten Ton:
„Im Namen der mir anvertrauten Intereſſen bitte ich Herrn Olivier Raimond, einige Fragen zu beantworten, die ich an ihn zu richten mir erlauben werde.“
„Ich bin zu Ihren Befehlen, mein Herr,“ erwiederte Olivier immer mehr erſtaunt.
„Ich gebe mir die Ehre, Herrn Olivier Raimond zu fragen, ob ich ihm nicht in meiner Eigenſchaft als Vor⸗ mund von Fräulein von Beaumesnil, hiezu beauftragt und bevollmächtigt, die Hand meiner Mündel, des Fräuleins von Beaumesnil, angetragen habe?“
Bei dieſen Worten wechſelte Erneſtine einen bezeich⸗ nenden Blick mit Herrn von Maillefort.
„Mein Herr.. .“ antwortete Olivier dem Baron er⸗ röthend und ebenſo ärgerlich als verlegen über dieſe Auf⸗ forderung, welche vor mehreren Perſonen, die er nicht kannte, an ihn erging, „ich begreife weder die Nothwen⸗ noch die Schicklichkeit der Frage, die Sie an mich richten.“
„Ich bin alſo genöthigt, an die wohlbekannte Redlich⸗ keit, Aufrichtigkeit und Offenherzigkeit des ehrenwerthen Anweſenden zu appelliren,“ fuhr der Baron feierlich fort, „und ihn zu beſchwören, mir die Frage zu beantworten: Habe ich ihm die Hand meiner Mündel, des Fräuleins von Beaumesnil, angeboten, ja oder nein?“
„Nun wohl! ja, mein Herr,“ erwiederte Olivier un⸗ geduldig, „es iſt wahr.“
„Hat Herr Olivier Raimond nicht entſchieden, kate⸗ goriſch, poſitiv dieſen Antrag ausgeſchlagen?“
„Ja, mein Herr.“
„Hat mir der ehrenwerthe Anweſende nicht als Grund ſeiner Weigerung „eine früher eingegangene Ver⸗ bindlichkeit des Herzens und der Ehre, welche das Glück ſeines Lebens ſichern ſollte,“ ange⸗


