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greiflich vorkommt, werde ich doch ſchweigen. Bin ich nicht verſchwiegen in Beziehung auf die Adoption von Herminie geweſen ?. .. Selbſt mein Sohn weiß nichts davon; doch alle dieſe Geheimniſſe werden ſich wohl beim Vorleſen der Verträge, was nun ſtattfinden ſoll, auf⸗ klären müſſen .. .“
„Das iſt meine Sache, meine liebe Herzogin,“ er⸗ wiederte der Buckelige, „ich bitte Sie nur das Geheimniß zu bewahren, bis ich Sie zum Sprechen bevollmächtige.“
„Abgemacht.“
Hienach verließ der Buckelige Irm von Senneterre, die ſich mit ihrer Tochter zu Herminie ſetzte, kehrte zum Notar zurück, der aufmerkſam die zwei Verträge zu durch⸗ leſen ſchien, und ſagte ihm mit leiſer Stimme einige letzte Worte der Empfehlung, die Herr Leroi mit einem Lächeln des Einverſtändniſſes aufnahm. Dann ſprach der Mar⸗ quis mit lauter Stimme:
„Wir können, glaube ich, die Verträge leſen hören.“
„Gewiß,“ antwortete Frau von Senneterre.
Die verſchiedenen Mitglieder dieſer Scene hatten ihre Plätze wie folgt:
Herminie und Erneſtine, welche neben einander ſaßen, hatten, die erſte zu ihrer Rechten Frau und Fräulein von Senneterre; die zweite zu ihrer Linken Madame Lainé, in ihre ſtumme Rolle auf eine ſehr anſtändige Weiſe pielte.
Hinter Herminie und Erneſtine ſtanden Olivier, Gerald, der Commandant Bernard und der Baron von la Ro⸗ chaigue, deſſen Gegenwart bei dieſer Verſammlung Olivier ſeltſam in Erſtaunen ſetzte und eine gewiſſe Unruhe in ihm erregte, obgleich er immer noch weit entfernt war, zu vermuthen, Erneſtine, die Stickerin, und Fräulein von Beau⸗ mesnil ſeien eine und dieſelbe Perſon.
Herr von Maillefort war am Ende des Zimmers neben dem Notar ſitzen geblieben, der eines von den Pa⸗ pieren nahm und zu dem Buckeligen ſagte:


