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„Sprechen wir nicht hievon, meine liebe Herzogin; nur, da Frau von Mirecourt bei dem Allem vortrefflich geweſen iſt, möchte ich Sie fragen, finden Sie nicht, daß es anſtändig wäre, ſie. . .“
„Ganz natürlich,“ ſagte Frau von Senneterre, die Baronin unterbrechend, „nichts kann billiger ſein . . . und wir reden noch darüber . . . Wir wollen nun raſch Gerald aufſuchen . . . Sehen Sie ihn?“
„Nein, meine liebe Herzogin; doch er iſt ohne Zwei⸗ fel in der Gallerie, kommen Sie.“
Dann ſich an Erneſtine wendend, ſagte Frau von la Rochaigue:
„Wir laſſen Sie einen Augenblick allein, meine liebe Schöne . . . Wir wollen ganz einfach Einen närriſch vor Freude machen.“
Und ohne die Antwort von Erneſtine abzuwarten, gab Frau von la Rochaigue Frau von Senneterre ihren Arm, und Beide wandten ſich mit haſtigen Schritten nach der Gallerie. .
Herr von Maillefort, der den Abgang der zwei Frauen belauert zu haben ſchien, näherte ſich Fräulein von Beaumesnil, grüßte ſie und nahm, von dem Vorrecht ſeines Alters Gebrauch machend, den durch Frau von la Rochaigue leer gewordenen Platz ein.
Die ſieben Todſünden. III. 4


