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In dem Augenblick, wo Erneſtine in den Salon ein⸗ trat, bemerkte ſie Herrn von Macreuſe, der einen troſt⸗ loſen Blick auf ſie heftete; doch er wandte ſich eiligſt um, als befürchtete er, das Mädchen könnte die ſchmerzliche Gemüthsbewegung, die er zu fühlen und verbergen zu wollen ſchien, wahrnehmen.
Yrittes Rapitel.
Als Fräulein von Beaumesnil in den Ballſaal zu⸗ rückkehrte, erblickte ſie unfern von dem Platz, den ſie ver⸗ laſſen hatte, Gerald von Senneterre, der an einen Thür⸗ rahmen angelehnt ſtand; er war ſehr bleich und ſchien äußerſt traurig zu ſein.
Bei dem Anblick des Herzogs von Senneterre erin⸗ nerte ſich Erneſtine der Verzweiflung ihrer Freundin und fragte ſich, wie Gerald trotz ſeiner Liebe für Herminie und trotz ſeines Anerbietens, ſie zu heirathen, auf dieſen Ball komme, wo ihm durch Frau von la Rochaigue ein Zuſammentreffen mit ihr, Erneſtine, veranſtaltet worden ſei.
Während Frau von Senneterre die reichſte Erbin Frankreichs an ihren Platz zurückführte, ſagte ſie zu ihr mit der reizendſten Freundlichkeit:
Mein Fräulein, ich bin beauftragt, Sie im Namen meines Sohnes um eine Gunſt zu bitten.“
„Um welche, Madame?“
„Er bittet Sie, ihm den erſten Contretanz zu bewil⸗ ligen, obgleich er dieſen Abend nicht tanzt . . . denn er


