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vervollſtändigte, befeſtigte, fragte ſich Fräulein von Beau⸗ mesnil nach der Urſache dieſer ſeltſamen Veränderung.
Die weite Gallerie, in die ſie nun eintrat, war an den Seiten mit Gefäſſen von Stuck voll von Blumen⸗ maſſen beſetzt; an einem der Enden ſah man ein glänzen⸗ des Buffet; beinahe alle Tänzer waren in dieſem Augen⸗ blick damit beſchäftigt, daß ſie ihre Tänzerinnen an ihren Platz zurückführten, es fanden ſich daher ſehr wenig Men⸗ ſchen in dieſer Gallerie, während einiger Augenblicke, welche Herrn von Macreuſe genügten, um zu ſagen, was er Erneſtine zu ſagen hatte.
„Darf ich wiſſen, mein Herr,“ fragte lächelnd, um ihre Rolle fortzuſetzen, die Waiſe, welche die plötzliche Strenge in den Zügen ihres Tänzers durchaus nicht be⸗ griff, „darf ich wiſſen, welche ernſte Worte Sie mir zu ſagen haben? Ernſt? das grenzt an das Lang⸗ weilige, wie mir ſcheint, und Sie wiſſen, ich habe einen Abſcheu vor Allem, was langweilig iſt.“
„Langweilig oder ernſt, Sie werden doch wohl die Güte haben, dieſe Worte anzuhören, mein Fräulein, denn es ſind die letzten, die Sie von mir hören ſollen.“
„Die letzten dieſes Contretanzes wahrſcheinlich?“
„Es ſind die letzten Worte, die ich Ihnen in meinem Leben ſage, mein Fräulein.“
Es lag in der Stimme, in den Zügen, in der Hal⸗ ung des frommen jungen Mannes etwas ſo Schmerzliches und ſo Stolzes, daß Fräulein von Beaumesnil darüber ganz verblüfft war.
„ Doch jie erwiederte, indem ſie immer noch zu lächeln uchte:
„Wie, mein Herr? ich werde Sie nicht mehr ſehen? nach dem, was mir Fräulein Helena von Ihnen geſagt hat .
„Hören Sie, mein Fräulein,“ unterbrach Herr von
Macreuſe Erneſtine, „es iſt mir unmöglich, mich länger
zu verſtellen länger eine Sprache zu ſprechen, die nicht die meinige iſt.“
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